Wien (OTS) - Martina Wurzer, Kandidatin der Grünen für die
kommende Wien-Wahl und mit hoher Wahrscheinlichkeit künftige
Gemeinderätin, will "ein Gesetz, das die Inanspruchnahme von
Immobilien ermöglicht, die über ein Jahr leer stehen." Sprich: Wer
Wohnungseigentum besitzt, soll teilweise enteignet werden; zugunsten
von Hausbesetzern. Der Spitzenkandidat des BZÖ für die Wiener
Landtagswahlen, Walter Sonnleitner, erteilt diesem "Grünkommunismus"
eine klare Absage: "Privateigentum ist Privateigentum, das sollten
auch die Grünen endlich einsehen und respektieren. Ein
Wohnungsbesetzerparagraf ist inakzeptabel. Das BZÖ schützt und
respektiert das Recht auf Eigentum. Es zeigt sich wieder einmal, dass
liberale bürgerliche Wähler beim BZÖ besser aufgehoben sind und
welche radikalen Elemente sich bei den Grünen hinter dem Feigenblatt
Van der Bellen verstecken", so Sonnleitner. Der BZÖ-Spitzenkandidat
verlangt eine sofortige Klarstellung von Vassilakou und Van der
Bellen und allenfalls die Streichung der Kandidatin von der grünen
Landesliste.
"Mit dem gleichen Recht könnte man fordern, dass PKWs, die länger als
3 Tage parken der für jeden zur freien Entnahme stehen und vom
Magistrat aufgeknackt werden. Eine "Behörde für soziale
Güterverteilung und kalte Enteignung" wäre dann nach grünen
Vorstellungen wohl auch noch zu schaffen. Das ist absurd und zeigt,
dass die Grünen in Wahrheit für einen bürgerlichen Wähler einfach
nicht wählbar sind", so Sonnleitner.
Rückfragehinweis:
BZÖ-Wien - Presseabteilung
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OTS0111 2010-08-24/12:09
241209 Aug 10
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