• 23.08.2010, 16:55:21
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Projekt "Energieautarke Abfallsammelzentren" in Schwechat gestartet

Landesrat Pernkopf überreichte Scheck im Wert von 5.000 Euro

St. Pölten (OTS/NLK) - "Niederösterreich verfolgt eine klare
Strategie - wir wollen weg von den begrenzten Rohstoffen, und wir
wollen von anderen unabhängig werden. Dieses Projekt ist daher sehr
wichtig für die Zukunft, und so möchte das Land Niederösterreich
gerne unterstützend tätig werden", sagte heute, Montag, 23. August,
Landesrat Dr. Stephan Pernkopf bei der Vorstellung des Projektes
"Energieautarke Abfallsammelzentren" in Schwechat. Demgemäß
überreichte der Landesrat im Rahmen der Präsentation im Concordia
Business Park den Projektverantwortlichen auch einen Scheck in der
Höhe von 5.000 Euro.

Das auf eine Dauer von ca. sechs Monaten angelegte Projekt soll
insgesamt 21 Abfallsammelzentren des Gemeindeverbandes für
Abfallwirtschaft im Raum Schwechat (AWS) künftig energieautark
machen. In weiterer Folge soll das Beispiel auch andernorts Schule
machen und im Idealfall weit über den Raum Schwechat hinaus
Nachahmung finden.

Im Rahmen des Projekts erfolgt zunächst die Erfassung des Status
quo der 21 Abfallsammelzentren hinsichtlich Energiebedarf und
-deckung. Weiters werden Informationen über energieautarke
Abfallsammelzentren im In- und Ausland eingeholt und analysiert. In
einem nächsten Schritt werden Vorschläge für gezielte Maßnahmen,
weitere Projektphasen und Realisierungen erarbeitet. Besonderes
Augenmerk wird dabei auf die Abfallsammenzentren Schwadorf und
Gramatneusiedl gelegt: In Schwadorf steht das größte Zentrum des
Verbandsgebietes, Gramatneusiedl wiederum hat das einzige
Abfallsammelzentrum, zu dem der Zutritt mittels "Bürgerkarte"
jederzeit möglich ist.

Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Gebäudeanalysen,
Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen, Batteriespeicherung bzw.
Netzeinspeisung oder auch das Umrüsten des Fuhrparks auf Biodiesel
oder Biogas bzw. die Anschaffung von Elektrofahrzeugen. Die
energetische Verwertung von Abfällen dagegen ist nur zu einem
geringen Teil vorgesehen, da der Schwerpunkt des Sammelns beim
Recycling liegt.

Bei den Projektverantwortlichen handelt es sich neben dem AWS auch
um die academia nova GmbH, in deren Räumlichkeiten die Präsentation
stattfand. Dieses Bildungsunternehmen für den Bereich Technik und
Wirtschaft wurde 2006 als berufsbegleitende Höhere Lehranstalt für
Berufstätige der Sparte Informationstechnologie gestartet. Ab
2010/2011 agiert das Unternehmen auch als Höhere Lehranstalt für
Berufstätige im Bereich Informatik-Software Engineering & Management.
Neben den berufsbegleitenden HTL-Studien bietet das Unternehmen auch
duale Bachelor-Studiengänge für Wirtschaftsinformatik, Systems
Engineering sowie für Informatik an. Die academia nova GmbH steht zu
100 Prozent im Besitz der Innovation Consultancy GmbH und ist als
Non-Profit-Organisation ausgelegt. Es besteht eine Kooperation mit
der privaten Hochschule Berufsakademie Nordhessen - University of
Cooperative Education.

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, Klaus Luif, Telefon
02742/9005-12705, e-mail [email protected] bzw. academia nova
GmbH, Telefon 01/890 15 24, e-mail [email protected],
www.academianova.at.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
www.noe.gv.at/nlk

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