• 23.08.2010, 10:37:43
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Islam: Vilimsky für österreichweite Volksbefragung zu Minaretten, Burka und Kopftuch!

Wien (OTS/fpd) - Für eine österreichweite Volksbefragung zu
zentralen Themen des Islam in Österreich sprach sich heute
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky aus. Es könne nicht
angehen, dass vom obersten Glaubensvertreter des Islam in Österreich
Forderungen erhoben werden, welche weder mit unserer Rechtsauffassung
noch Werteordnung vereinbar seien. ****

Diese Volksbefragung solle zu drei wichtigen Bereichen stattfinden:

1. Soll es in Österreich zu einem Bauverbot von Moscheen mit
Minaretten kommen?
2. Soll in Österreich ein Verbot der Burka, Nikab und des Kopftuches
als politisches Symbol erfolgen?
3. Sollen Muslime eine Erklärung unterfertigen, in welcher sie die
österreichische Rechtsordnung als über dem Koran stehend akzeptieren?

Die Diskussion über Minarette sei deswegen derart aufgehitzt, weil
eben diese Minarette als Siegessymbole über andere Religionen und
Werteordnungen von vielen Muslimen gewertet werden. Kein Wunder, wenn
der türkische Premier Erdogan festgehalten habe: "Die Moscheen sind
unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere
Helme und die Gläubigen unsere Soldaten." Auch zum Thema Burka und
Nikab müsse endlich eine Diskussion erfolgen, wobei er, Vilimsky,
sich dafür ausspreche, dass wir dem internationalen Trend folgen und
endlich auch ein Burka- und Nikab-Verbot im öffentlichen Raum
aussprechen.

Und was das Kopftuch als Symbol des Islam - und damit der
Unterdrückung der Frauen - betreffe, solle es auch endlich zu einer
Regelung kommen. Unsere Werteordnung beruht auf der absoluten
Gleichrangigkeit von Mann und Frau. Wer andere Werte verfolge, sei
mit Sicherheit in Österreich nicht im richtigen Land, so Vilimsky.

Ein Problem sieht Vilimsky auch bei streng gläubigen Muslimen, welche
den Koran als Gottesgesetz über die österreichische Rechtsordnung
stellen wollen. Bei allem Verständnis für freie Religionsausübung,
aber in dieser Republik gibt es kein Gesetz, welches über unseren im
Parlament beschlossenen Gesetzen steht. Auch dies müsse endlich zu
einem Grundkonsens gemacht werden. Im Idealfall sollen in Österreich
lebende Muslime eine Erklärung unterfertigen, in welcher sie die
österreichische Gesetzeslage als über dem Koran stehend akzeptieren.

Die gestrigen Aussagen des Präsidenten der islamischen
Glaubensgemeinschaft in Österreich sieht Vilimsky als Startpunkt für
eine Diskussion, in welcher die Österreicher nun ihre Bewertung
abgeben sollen. Vor allem Schakfehs Forderung nach einer Moschee mit
Minarett in jedem österreichischem Bundesland sei aus seiner,
Vilimskys, Sicht untragbar. Letztlich entscheiden darüber sollen aber
die Österreicherinnen und Österreicher. Diese seien als sehr tolerant
bekannt, aber diese Toleranz dürfe auch nicht überstrapaziert werden.
Wenn einzelne Muslime meinen, sie wären im Iran, Irak oder einem
anderen muslimischen Land besser aufgehoben, dann stehe jedem die
Ausreise frei. Die FPÖ werde jedenfalls nicht zusehen, wie die
österreichische Werteordnung zusehends unter islamischen Einflüssen
transformiert werde, so der FPÖ-Generalsekretär. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: Tel.: (01) 4000 / 81 798

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