- 23.08.2010, 08:30:41
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IBK-Kleinprojektefonds gestartet
Anträge können ab sofort eingereicht werden
Bregenz/Konstanz (OTS/VLK) - Um Kontakte zwischen Bürgerinnen und
Bürgern über die Grenzen hinweg zu erleichtern oder zu verbessern,
hat die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) einen
Kleinprojektefonds eingerichtet. "Die IBK verfolgt mit dem Fonds das
Ziel, die traditionelle Verbundenheit der Menschen in den
Grenzregionen zu stärken und die Identifizierung mit der
Bodenseeregion zu erhöhen", sagt IBK-Vorsitzender Landeshauptmann
Herbert Sausgruber. Damit erhalten erstmals auch kleine Projekte
Zugang zu Fördermitteln des EU-Förderprogramms Interreg IV.
Ob die Finanzierung für einen Werbeflyer für ein "Brückenfest"
beidseits von See oder Rhein zur Bürgerverständigung abgedeckt werden
muss, oder eine Begegnung zwischen Jugendlichen im Bodenseeraum
geplant ist und die Kosten für geeignete Räume fehlen - oft sind es
kleine Beträge, an denen grenzüberschreitende Begegnungsprojekte
letztendlich scheitern können. "Mit dem IBK-Kleinprojektefonds sollen
gezielt solche kleinräumigen Projekte und Initiativen gefördert
werden, die die Begegnung und den Austausch von Bürgerinnen und
Bürgern in den Bereichen Kultur, Tourismus, Natur, Sport, Bildung
etc. zum Inhalt haben und von lokaler Bedeutung sind", sagt
Landeshauptmann Sausgruber. Angesprochen sind Einzelpersonen,
Gruppen, Vereine, Gemeinden, Schulen und ähnliche Einrichtungen aus
dem Gebiet der IBK, die grenzüberschreitende Feste, Exkursionen,
Wettbewerbe oder Projekte im sozialen oder umweltpolitischen Bereich
oder auch kleine Tourismus- und Standortförderprojekte planen.
Förderung bis zu 50 Prozent möglich
Jedes Projekt kann dabei eine maximale Förderung von 50 Prozent
der förderfähigen Gesamtkosten erhalten. Die andere Hälfte muss
selbst finanziert werden. Die Förderhöchstsumme für ein Projekt
beträgt in der Regel 2.500 Euro. Grundvoraussetzung ist, dass die
Projekte grenzüberschreitend sind und die Projektpartner aus
unterschiedlichen IBK-Ländern kommen, z.B. aus einem EU-Land und/oder
Schweiz/Liechtenstein. Außerdem müssen sie auf ihre Weise zur
Umsetzung des IBK-Leitbildes für den Bodenseeraum beitragen. Weiter
müssen die Förderregeln des Interreg-Programms eingehalten werden,
wobei Antragstellung und Genehmigung der Kleinprojekte vereinfacht
sind und die Antragsteller durch die IBK-Geschäftsstelle tatkräftig
unterstützt werden.
Der IBK stehen für die Pilotphase bis Ende 2012 rund 100.000 Euro
an Fördermitteln für grenzüberschreitende Kleinprojekte aus dem
EU-Förderprogramm Interreg IV "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" zur
Verfügung. Anträge können ab sofort bei der Geschäftsstelle der IBK
in Konstanz eingereicht werden. Sämtliche Informationen dazu sind
unter www.bodenseekonferenz.org abrufbar.
Rückfragehinweis:
Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20141, Fax: 05574/511-20190 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67
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