• 23.08.2010, 08:26:53
  • /
  • OTS0006 OTW0006

Plattform Direkte Demokratie fordert Gleichstellung bei Karenz

Wien (OTS) - "Die Gleichstellungspolitik der Bundesregierung ist
widersprüchlich. Immer wieder kritisiert die
Gleichstellungsministerin, dass Väter zu selten in Karenz gehen. Aber
dazu müssten die Väter bei der Karenz zuerst einmal rechtlich
gleichgestellt werden", forderte heute Oliver Peter Hoffmann. "Die
Karenzzeit wird als Ersatzzeit für die Pension der Mutter gerechnet,
auch wenn der Vater in Karenz geht. Väter in Karenz werden vom
Familiengericht bestraft, indem sie erhöhte Alimente zahlen müssen.
Ein Vater kann die Karenz nur anmelden, wenn er im gleichen Haushalt
mit der Mutter wohnt. Väter haben keinen Kündigungsschutz. Und der
Karenzanspruch des Vaters verfällt, wenn die Mutter ihre eigene
Karenz anmeldet. Die Mütter entscheiden darüber, wer in Karenz geht.
Wenn Heinisch-Hosek will, dass es cool und schick wird, dass Männer
in Karenz gehen, dann sollte sie endlich ihre irrationale Blockade
gegen die Gleichberechtigung der Väter aufgeben. Ist die
gleichberechtigte Teilnahme der Väter Regierungsprogramm? Oder ist
der zynische Sexismus von Heinisch-Hosek wirklich Regierungslinie?
Eine eindeutige Aussage des Bundeskanzlers ist längst überfällig", so
der Wiener Spitzenkandidat der Plattform Direkte Demokratie
abschliessend.

Rückfragehinweis:
Plattform Direkte Demokratie http://demokratie.at/ Tel.: 01 9971820

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PDD

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel