- 20.08.2010, 09:29:08
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ÖH Uni Wien: Zugangsbeschränkungen keine Lösung
Allen Publizistik-Interessent_innen muss ein Studienplatz zur Verfügung gestellt werden
Wien (OTS) - Die geringe Anzahl an Bewerbungen für das
Publizistikstudium an der Uni Wien zeigt einmal mehr, dass
Zugangsbeschränkungen zu einem absurden Selbstzweck geworden sind:
Studierende sollen scheinbar im Vorhinein von einem Studium
abschreckt werden.
Die ÖH Uni Wien kritisiert die Strategie des
Wissenschaftsministeriums, durch Zugangsbeschränkungen gezielt
potenzielle Studierende von Unis fernzuhalten: "Karls wildes
Umsichwerfen mit Aufnahmeprüfungen löst das Problem der schlechten
Studienbedingungen nicht. Die Universitäten sind chronisch
unterfinanziert es braucht endlich eine Erhöhung des Uni-Budgets auf
die zugesicherten 2% des BIPs", erklärt das Vorsitzteam der ÖH Uni
Wien.
Scheinbar ist es das Ziel der Regierung bald nur noch eine möglichst
geringe Anzahl von Studierenden zu einer vermeintlichen Elite
ausbilden. Das Ziel von Universitäten muss es aber sein, allen die
studieren wollen bestmögliche Bildungschancen zu bieten. Dafür
braucht es ein klares Bekenntnis der Verantwortlichen zum offenen und
freien Hochschulzugang.
In einem ersten Schritt müssen die zugesicherten Studienplätze auch
tatsächlich angeboten und ausgefüllt werden. "Sollte die Universität
Salzburg sich dazu entschließen, trotz der lächerlich geringen
Überschreitung von nur 37 Anmeldungen, Aufnahmeprüfungen
durchzuführen, fordern wir das Rektorat der Universität Wien auf,
diesen Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihr Studium in Wien
beginnen zu können" so die ÖH Uni Wien.
Rückfragehinweis:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit
Lucia Bischof: 0676 97 18 993
Johanna Pisecky: 0680 20 80 370OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OHW






