- 19.08.2010, 11:00:10
- /
- OTS0099 OTW0099
T-Mobile untersucht Nutzung und Zukunft von Internet im ländlichen Raum
Wien (OTS) -
- Privathaushalte, KMU und Landwirte fühlen sich benachteiligt
- Neue Mobilfunkgeneration als Lösungsansatz
- Internetausbau als Wirtschaftsfaktor anerkannt - schafft
Arbeitsplätze und Wachstum
Im Auftrag von T-Mobile Austria hat das Meinungsforschungsinstitut
Peter Hajek die Bedeutung der Internetnutzung im ländlichen Raum
untersucht. Im Rahmen der Studie wurde die Privathaushalte,
Unternehmen und Landwirte in Gemeinden mit einer Bevölkerung unter
3.000 Einwohnern befragt. Insgesamt haben 1.500 Menschen an der
Studie teilgenommen.
Die Studie zeigt, dass das Internet im ländlichen Raum einen sehr
großen Stellenwert hat: So haben 73% der Bevölkerung, 91% der
Unternehmen und 77% der Landwirte Zugang zum Internet. Interessant zu
sehen ist, dass das Internet sehr stark Generations-abhängig ist, so
haben 94% der unter 30-jährigen Befragten Zugang zum Internet, im
Gegenzug nutzen nur 55% der über 50-jährigen das Internet.
Privathaushalte, KMU und Landwirte fühlen sich benachteiligt
Auch wenn die Internetnutzung im ländlichen Raum tendenziell sehr
hoch liegt, so fühlt sich ein Großteil der Bevölkerung am Land im
Vergleich zur Stadt benachteiligt: 36% der Bevölkerung (das
entspricht ca. eine Million Menschen), 41% der Unternehmen ca. 39.000
Unternehmen) und 37% der Landwirte (ca. 85.000 Landwirte).
50% der befragten Betriebe im ländlichen Raum kritisieren den
mangelnden Ausbau und die langsame Verbindung des Internets und
würden einen deutlichen Wettbewerbsnachteil attestieren wenn sie
keinen Internetzugang hätten.
"Unsere Studie zeigt, dass die Menschen im ländlichen Raum das
Internet als Wirtschaftsfaktor wahrnehmen, aber auch großes Potential
für Aus- Weiter- und Fortbildung sehen. Wir müssen uns die
Bedürfnisse der Menschen am Land genau ansehen und Akzente setzen,
dass die Landflucht verlangsamt wird. Hier ist die Politik aber auch
die Regulierung gefragt", so DI Robert Chvátal, Vorsitzender der
Geschäftsführung T-Mobile Austria. "Aus diesem Grund plädieren wir
dafür, dass die Frequenzen der Digitalen Dividende so schnell wie
möglich zur Versteigerung freigegeben werden, so dass vor allem der
ländliche Raum noch mehr vom digitalen Zeitalter partizipieren kann
und das Stadt-Land Gefälle nicht zunimmt."
Neue Mobilfunkgeneration als Lösungsansatz
Die neue Mobilfunkgeneration LTE eignet sich vor allem für die
Nutzung im ländlichen Raum. Die Mobilfunkbranche aber auch die
Menschen in Österreich brauchen diese nächste Mobilfunkgeneration:
Neben einem neuen Geschwindigkeitsgefühl, bietet LTE einen enormen
Mehrwert für den Kunden was die Netzqualität aber auch die
Netzabdeckung angeht. LTE zeichnet sich vor allem durch seine
Effizienz aus. Die Möglichkeit auf verschiedenen Frequenzbändern LTE
auszubauen hat große wirtschaftliche Vorteile. Diese wirtschaftliche
Effizienz ist vor allem im ländlichen Raum zu sehen, das belegen auch
die neuesten Tests: T-Mobile führt derzeit intensive LTE Tests auf
verschiedenen Frequenzen - die das BMVIT für Testzwecke zur Verfügung
gestellt hat - im ländlichen Raum durch. So wird in Niederösterreich
derzeit LTE in Berndorf auf der Frequenz 800 MHz getestet und in St.
Pölten und Wien werden Tests auf der 1800 MHz Frequenz durchgeführt.
Internetausbau als Wirtschaftsfaktor anerkannt, schafft Arbeitsplätze
und Wachstum
Alle Befragungsgruppen sehen das Internet als wesentlichen
Wirtschaftsfaktor für Österreich an. Der weitere Internetausbau birgt
vor allem Potential für Menschen im ländlichen Raum verstärkt sich
von zu Hause aus weiterzubilden und zu arbeiten. Die Menschen
bewerten ein solches Potential auf einer Skala von 1-10 (Skala 1
"stimme absolut nicht zu" und 10 "stimme voll und ganz zu") mit
durchschnittlich 6,9.
"Es ist erfreulich zu sehen, dass die Menschen im ländlichen Raum
dem Internet diesen Stellenwert einräumen. Umso wichtiger ist es, den
weiteren Ausbau zu fördern. Das heißt, dass der Mobilfunk im
Gegensatz zum Festnetz nicht weiter benachteiligt werden darf", sagt
Chvátal. "Um im Sinne der Bevölkerung am Land zu handeln, ist es
unabdingbar Subventionen nicht auf eine Technologie zu konzentrieren.
Subventionen müssen sich nach der besten Lösung orientieren - und die
beste Lösung um den Ausbau des Internets am Land zu fördern und
voranzutreiben ist der Mobilfunk."
Möglichkeit für Ausbau einer gemeinsamen Infrastruktur
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Erschließung der letzten
weißen Flecken in Österreich. Diese Flecken zu erschließen ist
kostenintensiv und die derzeitigen regulatorischen Rahmenbedingungen
erlauben keine gemeinsame Nutzung bzw. keinen Ausbau der
Infrastruktur. Vorteilhaft wären flexible Modelle, wie sie seit
Monaten für die Festnetzindustrie diskutiert werden, welche es
ermöglichen, dass Infrastruktur gegebenenfalls gemeinsam in Gebieten
ausgebaut wird, in denen ein Betreiber alleine mangels Kostendeckung
nie ausbauen würde.
Rückfragehinweis:
T-Mobile Austria GmbH
Unternehmenskommunikation, Rennweg 97-99, 1030 Wien
Susanne Herrnberger-Naglis
Telefon +43 1 79 585 6823, Telefax +43 1 79 585 6586
Internet www.T-Mobile.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NTM






