- 18.08.2010, 15:16:29
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Zwei neue Stromtankstellen in Wien
Wien Energie eröffnete Ladestationen für Elektro-Autos

Wien (OTS) - Nach zahlreichen Ladestationen für E-Bikes eröffnet
Wien Energie am 18.8. zwei Stromtankstellen für Elektroautos. Eine in
der Mariahilfer Straße vor dem Wien Energie Haus und eine auf dem
Gelände der Abfallbehandlungsanlage Spittelau. Als erste tankten
Wiener Stadtwerke Generaldirektorin Gabriele Payr und Wien
Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis.
In der konsequenten Ausrichtung als Infrastrukturdienstleister
setzt Wien Energie sichtbare Zeichen eines nutzerfreundlichen
Ladestellenkonzepts. Öffentliche Ladestellen am Zweirad-Sektor
stellen eine sinnvolle Ergänzung zum Laden zu Hause/am Arbeitsplatz
dar. Jetzt wird das Netz erstmals um zwei E-Auto-Tankstellen
erweitert. Vor dem Wien Energie Haus in der Mariahilfer Straße und
bei der Abfallentsorgungsanlage Spittelau sind seit heute, 18.
August, zwei Ladestationen für Elektroautos und beim Wien Energie
Haus auch eine für Elektro-Fahrräder in Betrieb. Der Strom dazu kommt
zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, sichergestellt durch den
Tarif Naturstrom Business und durch eine Fotovoltaikanlage bei der
Spittelau. Auf einem Teil des Flachdachs der Abfallbehandlungsanlage
wurden 35 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtfläche von 57
Quadratmetern montiert. Die polykristallinen Module weisen zusammen
eine Spitzenleistung von 8,225 Kilowatt (kW) auf. Zur Visualisierung
der Daten wurde ein Leuchtschild gegenüber des U6-Ausgangs
angebracht.
Elektromobilität: stufenweise Umstellung
Wien Energie engagiert sich mit nachhaltigen Konzepten für den
Verkehr von morgen. Ein Beispiel dafür ist der eigene Fuhrpark mit
440 Erdgas betriebenen Fahrzeuge - der größte dieser Art in
Österreich. Einen weiteren Fokus legt Wien Energie auch auf
Elektromobilität. Diese trägt dazu bei, die Abhängigkeit von Benzin
und Diesel zu reduzieren. Im Rahmen des Projekts e-mobility on demand
plant Wien Energie beispielsweise eine stufenweisen Umstellung auf
ein integriertes Gesamtverkehrssystem, das den öffentlichen Verkehr
durch Elektromobilität und E-Car-Sharing sinnvoll ergänzt. Das kommt
nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern steigert auch die
Energieeffizienz.
Elektro-Antriebssysteme für Lebensqualität
Wiener Stadtwerke Generaldirektorin Gabriele Payr: "In Wien gibt
es ja bereits den größten Elektro-Verkehrsanbieter: die Wiener
Linien. Die Wiener Stadtwerke setzen mit Wien Energie den Fokus auf
E-Mobility als Ergänzung dazu. Damit reduzieren wir in den kommenden
Jahren das Individual-Verkehrsaufkommen und somit den Ressourcen- und
Parkraumbedarf. Die Lebensqualität in Wien wird dadurch spürbar
erhöht." Wien Energie-Geschäftsführer Robert Grüneis bestätigt und
ergänzt: "Als großes und zukunftsorientiertes Unternehmen nehmen wir
Verantwortung in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wahr.
Dazu zählt vor allem auch die Verantwortung für Lebensqualität. Daher
fördern wir moderne, umweltverträgliche und praxiserprobte
Technologien wie emissionsfreie Elektro-Antriebssysteme."
Die Vorteile von Elektromobilität: Der Wirkungsgrad der
Elektromotoren ist im Allgemeinen höher als bei Verbrennungsmotoren.
Es gibt kaum Lärmentwicklung und lokal werden keine CO2-Emissionen
verursacht. Kommt der Strom zudem aus Erneuerbaren Energiequellen,
wie bei den am 18.8. eröffneten Stromtankstellen von Wien Energie,
wird gar kein CO2 emittiert.
Wie tanke ich Strom?
Die Auto-Stromtankstellen können je nach Lademöglichkeit des Autos
genutzt werden. Es gibt Steckdosten für den Normalladevorgang mit 230
Volt und für die Schnellladung mit 400 Volt. Zum Tanken benötigt der
Kunde eine Elektro-Tank-Karte von Wien Energie oder eines
Partnerunternehmens der Austrian Mobile Power Plattform. Die Karte
funktioniert mit RFID-Technik, das ist ein berührungsloses
Erkennungssystem mit einem Chip. Damit registriert sich der Kunde bei
der Ladesäule, wählt eine Steckdose und erhält Informationen zum
Tarif (Euro/Stunde) und Ladestatus des Elektroauto-Akkus. Nach
erfolgter Betankung sieht der Kunde die Tank-Dauer und den dafür
fälligen Betrag am Touchscreen. Abgerechnet wird in der Anfangsphase
quartalsweise, die Rechnung wird zugeschickt. Erhältlich ist die so
genannte TANKE-Karte von Wien Energie kostenlos über die
Service-Nummer: 0800 10 20 30 oder E-Mail: [email protected]
Direkt bekommt man die TANKE-Karte auch im Wien Energie-Haus.
E-Bike-Fahrer können vor dem Wien Energie-Haus ihre Akkus
diebstahlsicher in einem versperrbaren Kästchen laden. Für den
Schlüssel gibt es ein Pfand von ein oder zwei Euro. Die E-Bike-Ladung
ist kostenlos. Es gibt auch Fahrradabsperrbügel zum sicheren
Abstellen der Räder.
Günstige Tankkosten
Wer sein Elektroauto tankt, fährt sehr günstig: Die Stromkosten
auf 100 Kilometer liegen bei einem durchschnittlichen Haushaltstarif
bei rund drei bis vier Euro. Im Vergleich dazu kosten 100 mit Diesel
oder Benzin mehr als das Doppelte. Elektroautos verbrauchen zwischen
15 und 20 Kilowattstunden (kWh) pro 100 gefahrene Kilometer, bei
einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 10.000 Kilometer pro
Jahr ergibt das 1.500 bis 2.000 kWh/Jahr. Das bedeutet pro Jahr
Tank-Kosten von 300 bis 400 Euro bei einem gerundeten Haushaltstarif
von rund 20 Cent/kWh.
Die durchschnittlichen Verbrauchskosten für ein E-Bike pro 100
Kilometer: rund 14 Cent. Dieser Durchschnittswert kann je nach Gerät
und Bedienung variieren. Zum Vergleich: Wien Energie produziert
derzeit pro Jahr über 560 Millionen Kilowattstunden Ökostrom aus
Erneuerbaren Energiequellen. Damit können derzeit etwa 300.000
Haushalte umweltfreundlich versorgt werden.
E-mobile Ausbaupläne
Zu den zwei Stromtankstellen für Autos und 14 Ladestationen für
E-Bikes sollen bis Ende des Jahres noch mindestens zehn dazukommen.
Die Produktion, Errichtung und Anschluss einer Stromtankstelle für
PKWs kostet rund 25.000 Euro. Wien Energie bietet Partnern
verschiedene Finanzierungsmodelle an. Weitere Informationen dazu per
E-Mail: [email protected]
Think und Tazzari Zero im Einsatz
Wien Energie hat seinen Fuhrpark um fünf Elektro-Fahrräder und
zwei Elektroautos für Dienstfahrten erweitert. Bei den E-Bikes
handelt es sich um KTM-eCross-Fahrräder. Der Tazzari Zero ist ein
italienisches Auto, ein Zweisitzer, der eine Reichweite von 140
Kilometern hat. Er fährt mit einem Lithium-Ionen-Akku. Je nach
Ladesystem lädt der Akku in rund fünf Stunden, die durchschnittliche
Ladezeit beträgt neun Stunden. Der Think stammt von einem
norwegischen Autohersteller und ist ein Viersitzer. Er erreicht eine
Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Betrieben wird das Fahrzeug mit
einem Zebra-Akku.
Elektro-Zweirad-Initiative
Über 1.700 E-Bikes wurden bereits von Wien Energie in Kooperation
mit der Stadt Wien gefördert - wegen der starken Nachfrage wurde die
Förder-Aktion bis Ende 2010 verlängert. Infos unter
www.wienenergie.at und www.natuerlich.wien.at
Von Mai bis Anfang August hat Wien Energie den größten E-Bike-Test
Österreichs in Kooperation mit KTM durchgeführt. 50 TesterInnen waren
in und um Wien unterwegs und berichteten online über ihre
Erfahrungen: http://blog.wienenergie.at/ Acht Sieger dürfen ihr
E-Bike im Wert von 2.200 Euro behalten.
Über Wien Energie:
Wien Energie ist der größte Energiedienstleister Österreichs. Das
Unternehmen versorgt mehr als 2 Millionen Menschen, rund 230.000
Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie
rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, NÖ und Burgenland
mit Strom, Gas und Wärme.
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=84&dir=201008&e=20100818_w&a=event
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Wien Energie GmbH
Pressesprecher Mag. Christian Ammer
Tel.: +43 1 53123-73905
[email protected]
www.wienenergie.at/presse
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