Wien (OTS) - Wer sich eine Verkehrsentlastung am Landstraßer
Gürtel während der Sommermonate erhofft hat, wurde enttäuscht. Auch
während der Schulferien donnern jeden Tag mehr als 70.000 Fahrzeuge
über den Landstraßer Gürtel Richtung Tangente bzw. kommen von dort.
Schon jetzt leiden die Menschen im Fasanviertel und beim Arsenal
unter dieser massiven Belastung an Lärm, Staub und Abgasen. Mit dem
wichtigen Projekt der Realisierung des Wiener Hauptbahnhofs wird der
Verkehr noch einmal zunehmen. Daher fordert die ÖVP Landstraße einmal
mehr, die seit Jahrzehnten - mit vielen Steuermillionen - fast
fertig gestellte aber brach liegende Ausfahrt Simmering endlich für
den Verkehr freizugeben.
Autofahrer, die in den 11. bzw. 10. Bezirk wollen, müssten damit
nicht mehr die Landstraßer Abfahrt benützen, die Verkehrsströme
würden besser aufgeteilt. "Es ist höchst an der Zeit, dass jetzt
gehandelt wird, bevor die Landstraße endgültig zur Verkehrshölle ist.
Dabei wäre es mit der Öffnung der Abfahrt Simmering so einfach, die
Wohn- und Lebensqualität für die anrainende Bevölkerung zu
verbessern. Kein Mensch versteht, warum man die seit über 20 Jahren
fertiggestellte Ausfahrt Simmering nicht endlich benützen darf. Im
Zuge des Baues des Hauptbahnhofes Wien könnte diese Abfahrt als
direkter Zubringer von A23 zum Bahnhof geführt werden und nicht wie
geplant über den bereits jetzt schon überlasteten Gürtel", so
ÖVP-Bezirksrat Ernst Tauschmann, der mit seiner Fraktion hartnäckig
bleiben wird, bis die Abfahrt Simmering für den Verkehr freigegeben
ist.
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OTS0101 2010-08-18/11:46
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