- 17.08.2010, 12:04:40
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UFH Waschmaschinen-Trennungsprämie war der Hit
CO2-sparende Geräte mit 3 Mio. Euro gefördert
Wien (OTS) - Rund 30.000 Mal hat das UFH die Trennungsprämie für
die Anschaffung von energieeffizienten Waschmaschinen der
Energieeffizienzklasse A-20 und Wäschetrocknern der
Energieeffizienzklasse A im April und Mai 2010 ausbezahlt. Damit
wurde das geplante Förderbudget um 50% erhöht. Die gleichzeitig
entsorgten Altgeräte waren im Durchschnitt 14 Jahre alt. Gegenüber
den zurückgegebenen sparen die Neugeräte 50% Wasser bzw. Energie und
damit wiederum eine Menge an CO2-Emissionen.
Die Neuauflage der Trennungsprämie, bei der die Anschaffung von
energieeffizienten Waschmaschinen und Wäschetrocknern mit 100 Euro
pro Gerät gefördert wurde, war noch erfolgreicher als die
Vorjahres-Aktion für Kühlgeräte. Bei der aktuellen Aktion musste der
geplante 3-monatige Zeitraum April bis Juni 2010 aufgrund des großen
Ansturms um ein Monat verkürzt und dennoch das Förderbudget um 50%
aufgestockt werden. Die erste Aktion lief die geplanten vier Monate,
und bereits damals wurde das Budget um 20% erhöht.
Im Rahmen der Aktion Trennungsprämie wurden 86% der Fördergelder
für Waschmaschinen verwendet und 14% für Wäschetrockner. Die mit der
Neuanschaffung einhergehende Entsorgung der Altgeräte zeigte, dass
die zurückgegebenen Geräte im Durchschnitt 14 Jahre alt sind. Die
älteste Waschmaschine stammt aus dem Jahr 1955. Da moderne
Wäschetrockner bis zu 50% weniger Strom als noch 1990 benötigen bzw.
Waschmaschinen ihren Wasser- und Energiebedarf in diesem Zeitraum
sogar mehr als halbiert haben, ist die CO2-Einsparung beträchtlich.
"Der effiziente Einsatz von Energie ist einer der Schlüssel zum
Erfolg. Sowohl in Sachen Klimaschutz, als auch in Richtung
Energiautarkie und lässt außerdem mehr Geld im Haushaltsbudget.", so
Umweltminister Niki Berlakovich.
Handel kann mit Energiespargeräten punkten
Der Handel unterstützte, als wichtigster Ansprechpartner für
KonsumentInnen, die Trennungsprämie wieder mit großem Einsatz. Die
VerkäuferInnen machten verstärkt auf die Vorzüge energieeffizienter
Geräte aufmerksam. Und mit dem Anreiz der Trennungsprämie nahmen die
KundInnen auch den Mehrpreis eines Energiesparmodells in Kauf, wobei
sich der höhere Preis wegen der Energieeinsparung meist schon nach
ein bis zwei Jahren amortisiert.
Im Vergleichzeitraum April bis Mai 2010 konnte der Verkauf von
energieeffizienten Waschmaschinen A-20 gegenüber dem Vorjahr um 600%
auf 34.000 Geräte und von Wäschetrocknern der Klasse A um 140% auf
46.000 Geräte gesteigert werden.
Kooperationspartner
Die Trennungsprämie wurde wieder in Kooperation mit dem
Lebensministerium umgesetzt. Weitere Unterstützer der Aktion waren
die Energieversorgungsunternehmen Energie Klagenfurt, Energie AG
Oberösterreich, Linz Strom AG, Tiwag, Verbund und Wien Energie.
Finanzierung
Die Finanzierung erfolgte, wie schon bei der ersten Aktion, wieder
über die UFH Privatstiftung, die die Kühlschrankpickerl-Gelder
verwaltet. Auf diese Weise möchte das UFH die Gelder bestmöglich im
Sinne der österreichischen KonsumentInnen und der Umwelt einsetzen.
Über das UFH
Die UFH Umweltforum Haushalt GmbH & Co KG ist eine 100% Tochter
der UFH Privatstiftung mit Sitz in Wien. Von 1993 bis 2005 wickelte
sie entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen die Herausgabe und den
Verkauf der Entsorgungsplaketten - "Kühlschrankpickerl" - und der
Gutscheine an die Händler sowie die Auszahlung an die
Entsorgungsbetriebe ab. Seit August 2005 werden die
Kühlschrankpickerl an die österreichischen KonsumentInnen
rückvergütet.
www.ufh.at
www.trennungspraemie.at
Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Faast Geschäftsführer A-1060 Wien, Mariahilfer Straße 37-39 (+43.1) 588 39.44 phone 588 39.94 fax (+43.1) 664 619 25 06 mobile [email protected]
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