- 16.08.2010, 10:02:18
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AK: Für Strom und Gas oft tief in die Geldbörse greifen 2
Den günstigsten Energieanbieter auf einen Klick unter www.arbeiterkammer.at
Wien (OTS) - Strom und Gas sind meist zu teuer. Das zeigt eine
aktuelle AK Studie. "Gerade Wohnen und Energie sind Kosten, denen
niemand ausweichen kann. Hohe Preise treffen alle, aber Mittel- und
Wenigverdiener sind besonders belastet", sagt AK Expertin Dorothea
Herzele. "Generell zeigt sich, dass die Marktliberalisierung und die
freie Preisgestaltung nicht die Vorteile für die Konsumenten
brachten, die versprochen wurden." Die AK verlangt daher, dass die
Anbieter die Preissenkungen an die Konsumenten weitergeben. Außerdem
rät die AK den Konsumenten, die Strom- und Gaspreise im Internet mit
dem Strom- und Gaspreisrechner unter www.arbeiterkammer.at zu
vergleichen.
Nicht nur die Strompreise sind für die Konsumenten zu wenig
gefallen, auch die Gaspreise. Das zeigt eine Studie der
Österreichischen Energieagentur im Auftrag der AK bei 14 Strom- und
elf Gasanbietern zwischen Juli 2008 und Juni 2010.
So ist der Referenz-Großhandelspreisindex für Gas (ÖGPI) zwischen
Juli 2008 und Juni 2010 um fast ein Fünftel gesunken, während in
diesem Zeitraum die Gas-Arbeitspreise für Haushalte (EPI) um
durchschnittlich fünf Prozent gestiegen sind.
"Erst Anfang des Jahres wurden die Preisvorteile zögerlich
weitergegeben. Nur die VEG Vorarlberger Erdgas, die burgenländische
BEGAS und Wien Energie senkten die Preise für ihre Kunden", sagt
Herzele. Die Kärntner KELAG und die Energie Klagenfurt haben ihre
Gaspreise nicht angehoben. Alle anderen Gasanbieter haben ihre Preise
teilweise signifikant erhöht. Ein Tiroler Gas-Haushalt zahlt etwa für
einen Durchschnittsverbrauch (15.000 Kilowattstunden) im heurigen
Juni um 130 Euro mehr als vor zwei Jahren - und das trotz sinkender
Großhandelspreise.
So sind die Gaspreise gestiegen (durchschnittlicher Jahresverbrauch:
15.000 Kilowattstunden; Gas-Arbeitspreise ohne Steuern Rabatte,
Netzkosten; Juli 2008 bis Juni 2010)
TIGAS Erdgas Tirol plus 36,60 Prozent Steirische Gas-Wärme plus 17,20 Prozent EVN (NÖ) plus 9,10 Prozent Salzburg AG plus 9,00 Prozent OÖ Gas-Wärme plus 7,80 Prozent Energie Graz plus 3,20 Prozent
SERVICE: Die Studie finden Sie unter www.arbeiterkammer.at
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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