• 11.08.2010, 11:58:22
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VP-Leeb: Einhaltung der Bildungsstandards macht Wahlkampf-Gag unnötig

Brauner will mit Initiative die eigenen Versäumnisse ausbügeln

Wien (OTS) - "Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen", so die
Wiener VP-Stadträtin Isabella Leeb, "wenn man arbeitslose Jugendliche
unterstützt." Leeb ortet allerdings in der jetzigen Initiative ihrer
SP-Kollegin Brauner, 200 Jugendlichen dabei zu helfen, ihren
Hauptschulabschluss nachzuholen, einen bloßen Wahlkampf-Gag.

Der Grund: Rund 13 Prozent aller Wiener Hauptschüler schulen ohne
einen Abschluss aus - mehr als doppelt so viele wie im
Österreich-Durchschnitt und mehr als in jedem anderen Bundesland. Mit
der Einhaltung der Bildungsstandards an den Pflichtschulen würde sich
diese Quote senken lassen, Hauptschul-Absolventen hätten mehr Chancen
auf dem Arbeitsmarkt.

"Warum lässt die Stadtregierung überhaupt zu, dass so viele Schüler
ohne Abschluss ins Leben entlassen werden?", so Leeb. "Das hätte man
schon von vornherein verhindern müssen, statt jetzt die Menschen an
den Haaren aus dem Dreck zu ziehen." Leeb sieht in Brauners
Initiative eine Scheinaktivität vor dem Wahlkampf, eine
Verzweiflungstat der Roten, um von ihrer wirtschaftlichen Inkompetenz
abzulenken. "Hier wird das Steuergeld mit beiden Händen aus dem
Fenster geworfen. Mit einem anständigen Schulsystem müssten nicht
teure Maßnahmen getroffen werden, um Versäumnisse auszubügeln, die
von Anfang an nicht passieren dürfen."

Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at

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