- 10.08.2010, 15:21:23
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Cortolezis-Schlager: Ausbau der Fachhochschulplätze hat weiterhin Priorität
Mehr Studienplätze, weniger Bürokratie
Wien, 10. August 2010 (ÖVP-PK) „Die Fachhochschulen haben in
den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung vollzogen
und diese Erfolgsgeschichte soll auch in den kommenden Jahren
fortgeschrieben und gesichert werden“, stellt ÖVP-
Wissenschaftssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager klar. ****
Vor 15 Jahren betrug die Bundesförderung 6,5 Millionen Euro,
2009 standen bereits 189,4 Millionen zur Verfügung, im Jahr 2010
erhalten die Fachhochschulen 215 Millionen Euro Bundesmittel,
nachdem die Fördersätze des Bundes nun erstmals um durchschnittlich
13,7 Prozent seit Existenz der Fachhochschulen erhöht wurden. Bis
2013 steigen die Mittel weiter auf 230 Millionen Euro, auch die
Zahl der Studienplätze steigt bis zum Studienjahr 2011/2012 um
weitere 500 Plätze. "Das ist ein Signal, dass die Fachhochschulen
für Wissenschaftsministerin Beatrix Karl auch in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten Priorität haben", stellt die ÖVP-
Wissenschaftssprecherin fest.
"Es bleibt auch das erklärte Ziel der Ministerin, die
Studienplätze bis 2015 auf 35.000 auszubauen. Dafür werden jedoch
zusätzliche Mittel benötigt", so Cortolezis-Schlager. „Der
österreichische Wissenschaftssektor hat sich in den vergangenen
Jahren qualitativ und kompetitiv gut aufgestellt. Die Finanzierung
des Ausbaus des Fachhochschulsektors erfordert angesichts der
Budgetkonsolidierung auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene eine
konsequente Verwaltungsreform wie es auch der Rechnungshof
empfiehlt. Diese Budgetmittel benötigen wir dringend für den Ausbau
des tertiären Bereiches. Mehr Studienplätze und weniger Bürokratie
muss unser Motto für die nächsten Monate und Jahre sein“, so die
ÖVP-Wissenschaftssprecherin.
„Durch die enge Kooperation mit der Wirtschaft stimulieren die
Fachhochschulen Forschungsausgaben in der Wirtschaft und erzielen
dabei einen wichtigen Multiplikatoreffekt der Forschungsförderung“,
so Cortolezis-Schlager. Wirksame Maßnahmen, um die Finanzierung für
die Forschung und Lehre der Fachhochschulen auf stabile Beine zu
stellen, sieht Cortolezis-Schlager durch die Schaffung einer
gemeinsamen Rahmenfinanzierung mit den Ländern und Trägern der
Fachhochschulen sowie der raschen Wiedereinführung der
Studiengebühren an den FHs. „Der gemischte Finanzierungscharakter
der Fachhochschulen benötigt eine gemeinsame
Finanzierungsverantwortung des Bundes, der Länder, der Gemeinden
und der Wirtschaft als Fachhochschulträger“ so die ÖVP
Wissenschaftssprecherin abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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