- 04.08.2010, 09:24:55
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AK Analyse Reisebeschwerden: Doch auch Ärger im Urlaub! 1
Vulkanasche und Ölpest heuer ganz oben auf der Beschwerdeliste
Wien (OTS) - Haben Sie ihn schon hinter sich oder noch vor sich -
den Urlaub, eigentlich die schönste Zeit des Jahres? Die AK hat die
ersten Urlaubsanfragen und Beschwerden von 210 KonsumentInnen
analysiert. Die größten Aufreger 2010: die Unterbringung - schmutzige
Hotels, verschimmelte oder schlecht gereinigte Zimmer, die
Vulkanasche oder die Ölpest vor den Badestränden Ägyptens sorgten
heuer für Unmut.
Fast jeder vierte Urlauber ärgerte sich heuer über die
Unterbringung. Waren es im Vorjahr 45 Bewscherden, gab es heuer dazu
55. Die UrlauberInnen klagten vor allem über die schlechte
Unterkunft, etwa abgewohnte, schmutzige Hotels und Zimmer, Schimmel
im Zimmer und/oder im Bad oder schlechte Zimmerreinigung. Hie und da
fiel die Klimaanlage aus oder fehlten zugesagte Fernseher oder
Wellnessbereiche. Auch Lärm oder eine schlechte Verpflegung (eintönig
oder zu wenig warmes Essen) gaben Anlass für Kritik.
Im April war nahezu der gesamte Flugverkehr in Europa für mehrere
Tage durch die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjalla
lahmgelegt. Die Durchsetzung von Rechtsansprüchen auf Grund der
Vulkanasche machte vielen KonsumentInnen das Leben schwer. Von den 57
weiteren Verbraucherbeschwerden hatte jeder Dritte eine Beschwerde
zur Vulkanasche.
Fragen zum Storno waren heuer ein zentrales Thema (40 Anfragen;
2009: 26). Wegen der Ölpest im Roten Meer war ein gutes Drittel
verunsichert und versuchte eine kostenlose Stornierung abzuklären.
Der Rest entfiel auf Anfragen zur Höhe der Stornogebühren.
Mängel bei der Beförderung sind heuer mit 37 Anfragen weniger ein
Problem als 2009 (80 Fälle). Es ging dabei um Flugzeitenänderungen,
gestrichene Flüge oder Flugverspätungen.
Probleme rund um den Preis haben dieses Jahr mehr Anfragen
ausgelöst: 29 Beschwerden (2009:elf). Davon betrafen gut zwei Drittel
nachträgliche Preiserhöhungen auf Grund von Wechselkursschwankungen,
vor allem zum Dollar. Das führte teilweise zu saftigen
Preiserhöhungen - bis zu acht Prozent.
Andere Leistungsmängel wie Unzurfriedenheit mit der Reiseleitung
oder Programmänderungen erzürnten knapp jeden zehnten Urlauber.
Die AK analysierte die ersten Anfragen und Beschwerden von 210
KonsumentInnen in der Haupturlaubszeit. Sie ließen sich beim Verein
für Konsumenteninformation (VKI) von Mitte Juni bis Mitte Juli
beraten. Im Vorjahr waren es 239 Anfragen, da der Sky Europe-Konkurs
die Zahlen in die Höhe schnellen ließ. (Forts.)
Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at
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