• 03.08.2010, 12:21:15
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SP-Deutsch ad Marek: Zynischer geht's nicht mehr!

Wiener ÖVP will Leistungsniveau für die Bevölkerung gravierend verschlechtern

Wien (OTS/SPW) - Bezugnehmend auf eine "SMS von Marek" in der
Tageszeitung "Heute" hielt der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg.
Christian Deutsch am Dienstag fest: "In knappen Worten macht die
Wiener ÖVP-Obfrau wieder einmal Wien schlecht und fordert eine
'Radikaldiät' bei den Beamten, d. h. weniger Personal und damit
gravierende Leistungsverschlechterungen für die Wienerinnen und
Wiener sowie die Vernichtung von Arbeitsplätzen. Ich fordere Frau
Marek auf, klar zu sagen, was sie meint, statt sich hinter Floskeln
zu verstecken. Wie viele Beamte gedenken Sie wegzukürzen und in die
Arbeitslosigkeit zu schicken? Die Ankündigung Mareks ist in der
Auswirkung unverantwortlich und offenbart immer mehr, dass sie von
Wien keine Ahnung hat!"****

Deutsch erinnerte daran, dass alleine rund 32.000 Wiener Beamte beim
Wiener Krankenanstaltenverbund, also im Bereich Gesundheit und
Pflege, tätig sind. Da Wien als Bundesland/Gemeinde einen
Sonderstatus einnimmt, entfallen wesentliche Personalposten weiters
auf die Leistungen der Daseinsvorsorge wie Müllabfuhr, Kanalisation,
Feuerwehr oder die Ordnungsdienste. Nur 15 Prozent der Wiener
Beamtenschaft sind 'klassische' Verwaltungsbeamte. Eine 'Radikaldiät'
(zynischer könnte man es nicht mehr ausdrücken) kann sich also nur
ausgesprochen negativ auf die Lebensqualität in Wien auswirken. Will
das Marek allen Ernstes?"

Offenbar neoliberaler Verblendung verhaftet, gehe es der Wiener ÖVP
darum, den öffentlichen Sektor durch Stellenkürzungen und
Privatisierungen zu ruinieren, kritisierte Deutsch abschließend:
"Mareks Kernklientel wird dieses Manöver nicht weiter weh tun, aber
die überwiegende Mehrheit der Wiener Bevölkerung würde schwer daran
tragen, wenn das bestehende Leistungsniveau mutwillig zerstört wird.
In diesem Sinne ist Frau Marek aufgerufen, aus ihrer Deckung
herauszukommen und auf den Tisch zu legen, wie tief ihre geplanten
Einschnitte im Gesundheitssystem, in der Pflege oder bei der
Müllabfuhr gehen sollen. Das ist eine wichtige Entscheidungshilfe für
die Wienerinnen und Wiener am 10. Oktober" (Schluss) tr

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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