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OTS0097   3. Aug. 2010, 12:18

BZÖ-Grosz: "Das ist Schweinejournalismus der übelsten Sorte" - In welchem Auftrag wurde PROFIL tätig?

Sofortige Ermittlungen der Justiz gegen Drahtzieher der Haider-Verleumdung gefordert - "Es wurde eine nicht überschreitbare Grenze überschritten"


Im Falle der verleumderischen Berichterstattung über den verstorbenen Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Gründer Jörg Haider seien "nicht überschreitbare Grenzen" überschritten worden. Offenbar nur zur Umsatzmaximierung seien "Lügengeschichten" im medialen Sommerloch gezielt in Umlauf gebracht worden. Dahinter stecke eine perfide Strategie, zumal man den von PROFIL und anderen Medien fälschlich als Hauptschuldigen dargestellten Jörg Haider "naturgemäß" nicht befragen konnte. Dadurch konnte sich diese "noch nie dagewesene Schmuddel- und Verleumdungskampagne" erst richtig entfalten. "Wenn es einen Ausdruck dafür gibt, dann ist das Schweinejournalismus der übelsten Sorte. Hier wurden Gesetze schwerwiegend verletzt, die Justiz hat gegen die Drahtzieher umgehend zu ermitteln", fordert der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz am Dienstag.

Dass diese "mediale Bombe" gerade im Vorfeld der steirischen Landtagswahl "gezündet" werde, verwundere Grosz nicht. "In der Steiermark haben wir gute Chancen zwischen 6 bis 9 Prozent der Stimmen zu erreichen. Da passt es gut ins Bild, dass man unseren Gründer Jörg Haider posthum verleumden will", so Grosz.

Grosz fragt sich auch, in welchem Auftrag hier PROFIL als Drahtzieher dieser Verleumdung und Rufschädigung tätig wurde. "Die Frage stellt sich wirklich, wer Profil hier beauftragt oder mit falschen Informationen versorgt hat. Es verwundert doch sehr, dass diese Falschmeldung gerade zu einem Zeitpunkt auftaucht, an dem der ÖVP-Skylink-Skandal in die Luft geht und die Auswirkungen der FPÖ/ÖVP-BUWOG-Affäre ihren Höhepunkt erreichen", so Grosz.

Nachdem Medien auch - nicht namentlich genannte - Ermittlungsbehörden zitierten, müsse die Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauch tätig werden. "Wenn diese Ermittlungsbehörden tatsächlich richtig zitiert sind, dann wurde hier ganz niedriger Amtsmissbrauch begangen. Die Korruptionsstaatsanwaltschaft hat gegen diese verlogenen Schlupflöcher im Justizsystem sofort vorzugehen", fordert Grosz Ermittlungen.

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OTS0097 2010-08-03 12:18 031218 Aug 10 BZC0008 0299



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