OTS0159   2. Aug. 2010, 16:29

Politischer Druck auf Bayerische Staatsforsten steigt

Sägeindustrie Österreichs unterstützt Forderung zur Kündigung des 10-Jahres-Vertrages


Die Bayerischen Staatsforsten haben im Jahr 2005
einen 10-Jahresvertrag mit der Klausner-Gruppe abgeschlossen, welcher
nach Meinung von Bayerischen Landtagsabgeordneten eine massive
Wettbewerbsverzerrung bewirkt (vgl.
http://www.ots.at/redirect/fwlandtag ). Der Betrieb der
Klausner-Gruppe in Landsberg am Lech wurde nun an einen russischen
Investor weiter verkauft. Nun war aus der Presse zu erfahren, dass
dieser 10-Jahresvertrag an den neuen, russischen Investor übertragen
werden soll.

Für die österreichischen Unternehmen der Sägeindustrie hat dieser
Vertrag mit Konditionen auf Tiefpreisniveau schon in der
Vergangenheit schwerwiegende wirtschaftliche Nachteile verursacht.
Betroffen sind nach dem Dafürhalten der österreichischen
Sägeindustrie aber auch alle anderen Sägebetriebe in Mitteleuropa,
insbesondere in Deutschland.

Momentan ist die durch den Vertrag bewirkte und von Bayerischen
Landtagsabgeordneten kritisierte Wettbewerbsverzerrung aufgrund der
vorherrschenden Preissituation im Rundholzeinkauf enorm und führt zu
einer weiteren Schwächung des ohnehin fragilen Markts.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die Österreichische
Sägeindustrie die im Bayerischen Landtag erhobene Forderung, diesen
Vertrag zu kündigen.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0159 2010-08-02 16:29 021629 Aug 10 PWK0003 0188



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Rückfragehinweis: Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Holzindustrie Österreichs
Berufsgruppe Sägeindustrie
Dr. Stefan Pichler
Tel.: +43 (0)1 / 712 26 01 - 22
E-Mail: office@saege.at

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