- 29.07.2010, 15:54:00
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WKÖ unterstützt Forderung von Ministerin Karl: Arbeitserlaubnis nach Uni-Abschluss
Hoch qualifizierte Menschen im Inland halten
Wien (OTS/PWK596) - Die WKÖ schließt sich der Forderung von
Wissenschaftsministerin Karl an, dass Drittstaatsangehörige, die an
einer Hochschule in Österreich einen Abschluss machen, hier künftig
auch arbeiten dürfen. Die derzeitige Politik nützt dieses wertvolle
Potenzial viel zu wenig: ausländische Uniabsolventen wurden in
unserem Land auf Kosten der Steuerzahler ausgebildet, sprechen meist
gut Deutsch und sie kennen die österreichischen Rahmenbedingungen.
Dennoch werden keine Anreize geboten, sie in unserem Land zu halten,
sondern zugelassen, dass ihr wertvolles Wissen in anderen Ländern
verwertet wird. Das für Schlüsselkräfte erforderliche Einstiegsgehalt
von Euro 2.466 ist für diese Personengruppe eine schwer überwindbare
Hürde. In anderen Ländern, wie beispielsweise den USA, ist es Teil
ihrer Zuwanderungsstrategie, ausländische Uniabsolventen nach ihrem
Studium zu einem weiteren Verbleib in den USA zu motivieren.
Der erleichterte Arbeitsmarktzugang für ausländische
Uniabsolventen und Studierende wurde auch im Nationalen Aktionsplan
für Integration verankert und soll nun im Rahmen der
Rot-Weiß-Rot-Card möglichst rasch verwirklicht werden. (RH)
Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Mag. Margit Kreuzhuber
Tel.: T:(+43) 0590 900-4532, F:(+43) 0590 900-3588
mailto:[email protected]
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