• 29.07.2010, 14:14:48
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  • OTS0157 OTW0157

ÖH zu Medizinaufnahmeverfahren: Zugangsregelungen sind nie gerecht

Frauen werden strukturell benachteiligt

Wien (OTS) - Zugangsregelungen werden die österreichische
Hochschulmisere nicht lösen. "Es kann keine gerechten
Zugangsregelungen geben", bekräftigt Thomas Wallerberger vom ÖH
Vorsitzteam. "Die Ergebnisse des Medizinaufnahmeverfahrens machen
einmal mehr deutlich, wie unfair ein solches Auswahlverfahren ist -
denn formale Chancengleichheit bedeutet niemals reale
Chancengleichheit", so Wallerberger weiter.

Dass Frauen bei dem Test erneut schlechter abschnitten als Männer
sorgt für zusätzlichen Zündstoff. "Dass sich von den mehrheitlich
weiblichen BewerberInnen die männlichen durchsetzten, macht die
strukturelle Benachteiligung des Aufnahmetests von Frauen deutlich",
meint Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin. "Die gestellten Fragen
sagen nichts über die Eignung als zukünftigeR Ärztin/Arzt aus", so
Müller weiter.

"Für alle BewerberInnen um einen Studienplatz muss reale
Chancengleichheit hergestellt werden - daher sind alle Formen von
Zugangsbeschränkungen abzulehnen. Die Hochschulmisere kann nur mit
ausfinanzierten Universitäten gelöst werden", ist sich Sigrid Maurer
vom ÖH-Vorsitzteam sicher.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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