- 28.07.2010, 12:27:17
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ÖVP-Pressedienst zu Tumpel: Sozialpartner müssen für rasche Umsetzung der "Rot-Weiß-Rot-Card" sorgen
Für ÖVP ist klar: Zuwanderung muss sich an den Interessen des österreichischen Arbeitsmarktes orientieren
Wien, 28. Juli 2010 (ÖVP-PD) Die "Rot-Weiß-Rot-Card" muss – wie
im Regierungsübereinkommen von ÖVP und SPÖ festgeschrieben – nun
rasch umgesetzt werden, so der ÖVP-Pressedienst in Reaktion auf die
heutigen Aussagen von AK-Präsident Tumpel. Es ist nun Aufgabe der
Sozialpartner – und somit auch eines Herrn Tumpel, sich an einen
Tisch zu setzen und mit vereinter Kraft einen klaren
Kriterienkatalog auszuarbeiten, damit die "Rot-Weiß-Rot-Card" im
Herbst endlich Realität wird. Diese Arbeit muss nun zügig
vorangetrieben werden. Anstatt immer "Nein" zu sagen und nach
Ausflüchten zu suchen, soll sich Tumpel an seinem Parteikollegen
Sozialminister Hundstorfer orientieren, der erfreulicherweise ein
klares Bekenntnis für die "Rot-Weiß-Rot-Card" abgegeben hat. ****
Die "Rot-Weiß-Rot-Card" ist die Basis dafür, dass sich
Österreich – nach den Bedürfnissen am österreichischen Arbeitsmarkt
– die Arbeitskräfte selbst aussuchen kann. Voraussetzung dabei ist
vor allem der Wille, einer geregelten Arbeit in Österreich
nachzugehen, die Kenntnis der deutschen Sprache vor der Zuwanderung
sowie die Anerkennung der österreichischen Rechtsordnung.
Österreich braucht auch künftig besser qualifizierte
Arbeitskräfte, um den Wirtschaftsaufschwung vorantreiben zu können.
Deshalb wurde im Regierungsprogramm die Entwicklung einer "Rot-
Weiß-Rot Card" für Österreich beschlossen. Sie soll das bisherige
Konzept der Quotenregelung ablösen und die Zuwanderung flexibel auf
die österreichischen Interessen abstimmen. Wie es die positiven
Beispiele von Kanada und Australien vorzeigen, muss sich auch
Österreich jene Menschen aussuchen können, die zu uns arbeiten
kommen. Mit der "Rot-Weiß-Rot-Card" setzt sich somit eine weitere
Idee aus dem von ÖVP-Chef Josef Pröll initiierten
Perspektivenprozess durch. Die ÖVP wird auch weiterhin nicht müde
werden, sich für die Modernisierung Österreichs stark zu machen.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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