• 28.07.2010, 12:17:02
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Personalunion für Forschung und Entwicklung am Bau Führungsduo für Zentrum Betontechnik in der ÖVBB

Wien (OTS) - Neueste Trends der Betontechnologie, die Abwicklung
von Forschungsvorhaben und deren Umsetzung in der Baustellenpraxis
bilden die inhaltlichen Schwerpunkte des weisungsunabhängigen
"Zentrum Betontechnik" in der Österreichischen Vereinigung für Beton-
und Bautechnik (ÖVBB). Bedingt durch die stetig zunehmenden Aufgaben
ist die technische Leitung mit DI Dr. Stefan Krispel bereits seit
2003 im Forschungsinstitut der Vereinigung der österreichischen
Zementindustrie (VÖZfi) tätig und seit 2007 Leiter der Abteilung
Beton besetzt. Mit dem langjährig auch international anerkannten
Beton-Experten BR h.c. DI Dr. Helmut Huber bildet er das Führungsduo.
"Wir starten gemeinsam in eine neue Zukunft", so Krispel. "Österreich
hat einen anerkannt hohen Stand der Technik und ist in vielen
Bereichen Europaspitze. Um diesen Ruf zu halten werden wir die
Vernetzung von Wissenschaft, Technik und Wirtschaft noch mehr
intensivieren."

Huber hat mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der Baupraxis,
der Forschungs-, Normen- und Richtlinienarbeit die Entwicklungen
neuer Betone maßgeblich geprägt. Nach dem Studium begann er bei der
Tauernkraftwerke AG und war von Beginn an ein Mann, der die
Verbindung von Theorie und praktischer Umsetzung suchte. Als Leiter
der Materialversuchsanstalt Straß, sowie als GF der Tauernplan Prüf-
und Messtechnik GmbH , war Huber für die Errichtungen zahlreicher
Hochgebirgsanlagen verantwortlich. Gefragt ist seine Kompetenz bei
der Betonoptimierung im Tunnelbau und konstruktivem Tiefbau, sowie
bei den Entwicklungen neuer Betonkonzepte. DI Michael Pauser,
Geschäftsführer der ÖVBB: "Huber ist ein exzellenter Experte und wird
nicht umsonst als Beton-Papst bezeichnet." Huber ist auch
international gefragt. Großprojekte in Deutschland, England, Irland,
Iran, Türkei und Indonesien beweisen es.

Krispel schloss nach seinem Diplomstudium für Bauingenieurwesen an
der Technischen Universität Wien, Studienzweig Baubetrieb und
Bauwirtschaft, ein Doktoratsstudium der Technischen Physik an. 2003
begann er seine Tätigkeit als Projektleiter beim VÖZfi und
komplettierte parallel dazu seine Ausbildung mit einem Diplomstudium
für Wirtschaftsberatung an der FH Wiener Neustadt. Das
Forschungsinstitut der österreichischen Zementindustrie (VÖZfi)
betreut im Rahmen ihrer Arbeit Geschäftsfelder wie Prüfung und
Überwachung, Beratung und Entwicklung, Forschung und Erhaltung sowie
Instandsetzung und Wissenstransfer, Normen, Regelwerke und Umwelt.
Felix Friembichler: "Die neue Generation der Forschung verfügt über
eine hervorragende Ausbildung und Wissen und setzen vor allem neue
Maßstäbe für eine übergreifende Zusammenarbeit in unterschiedlichen
Teams. Das eröffnet uns wieder völlig neue Perspektiven in der
Forschungsarbeit."

Praxisnahe Anwendung

Krispel und Huber leiten das Zentrum Betontechnik in Personalunion
und sind beide als Ansprechpartner und in konsultierender Funktion
bei der objektiven und weisungsunabhängigen Beratung für
Bauherrenunternehmungen und Bauindustrie tätig. Huber hat sich in
seinen vielen Jahren Erfahrung zu einem Mentor zwischen Theorie und
Praxis innerhalb der Branche entwickelt. Huber: "Die immer
komplexer werdenden Anforderungen am Bau brauchen nicht nur
fachliches Knowhow, sondern auch Einblick in die Praxis." Schon mit
der 2007 übernommenen Leitung der Abteilung Beton, setzte Krispel mit
dem Forschungsinstitut der österreichischen Zementindustrie auf eine
konstruktive Zusammenarbeit mit dem Zentrum Betontechnik. Krispel hat
sich mit der Entwicklung und Umsetzung von Forschungsprojekten,
beispielsweise im Bereich Straßen- und Tunnelbau, hohe Anerkennung
in der Branche erworben. Ein besonderes Anliegen ist ihm die
Erstellung verständlicher und damit anwendungsfreundlicher
Regelwerke, sowie die Kommunikation außerhalb von Fachkreisen. "Die
Forschung muss aus ihrem elitären Winkel heraustreten, sich mehr
öffnen und verständlich machen. Wir müssen unsere Leistungen
transparent darstellen, dann werden wir auch mehr und besser
verstanden."

Im Sinne der Bauwirtschaft

Das Zentrum Betontechnik ist in die Österreichische Vereinigung
für Beton- und Bautechnik eingegliedert. Im Fokus steht das
Erarbeiten praxisgerechter Richtlinieninhalte in enger Zusammenarbeit
mit Bauherren, Ingenieurbüros, Bau- und Zulieferindustrie sowie
Universitäten mit dem Ziel, eine objektive und weisungsunabhängige
Beratung anzubieten. Mit Veranstaltungen wie BETONTAG, BETONAKADEMIE
oder Fortbildungsangebote des ÖVBB wird das gemeinsam erarbeitete
Knowhow an die Branche kommuniziert. Damit soll eine laufende
Steigerung der Qualität erreicht werden.

Rückfragehinweis:
Pressestelle der Österreichischen Zementindustrie,
Andrea Baidinger
andrea.baidinger bauen wohnen immobilien
Kommunikationsberatung GmbH
Tel +43-1-904 21 55-0, baidinger@bauenwohnenimmobilien.at

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