- 28.07.2010, 11:21:41
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Öllinger: Lopatka soll bei Politiker- und Nationalbankpensionen Gerechtigkeit herstellen
Lopatkas politische 'Nebelgranaten' verstellen den Blick auf die Realität
Wien (OTS) - "Als politischer 'Nebelgranatenwerfer' ist Reinhard
Lopatka wieder einmal unterwegs", meint der Sozialsprecher der
Grünen, Karl Öllinger, und weiter: "Der Herr Staatssekretär bemüht
sich intensiv, möglichst viele Menschen - und zwar PensionistInnen
wie Erwerbstätige - nachhaltig zu verunsichern, statt ernstzunehmende
Reformen bei Politikerpensionen und Nationalbank anzugehen."
Politiker- und Nationalbank-Pensionen haben sich in Österreich als
sicherer erwiesen als der Goldschatz von Fort Knox. "Da mutet es
schon zynisch an, wenn Lopatka PensionistInnen pauschal als
Privilegienritter darstellt. Derart zynische Aussagen haben nichts
mit der Realität zu tun. "Lopatka tut, als ob er junge Menschen
verteidigt und vergisst zu erwähnen, dass er und seine schwarz-blauen
Freunderln in den Jahren 2003 und 2004 junge Menschen um etwa 30
Prozent ihrer zukünftigen Pensionen gebracht haben. Nicht zufällig
warnen etwa PensionsexpertInnen des Wifo vor Altersarmut in den
kommenden Jahrzehnten", erläutert Öllinger.
"Wenn die Menschen in Österreich Politik und PolitikerInnen ernst
nehmen sollen, dann muss zuerst einmal bei den Politiker- und
Nationalbankpensionen Gerechtigkeit geschaffen werden. Und als
nächstes stehen Spenden an Parteien und die Parteienfinanzierung auf
dem Prüfstand. Wenn Lopatka das alles einmal im Sinne der
Gerechtigkeit und einheitlicher Regelungen für alle gelöst hat, reden
wir weiter über Pensionssysteme, in denen Menschen nach 35 oder 40
Arbeitsjahren mit wenigen hundert Euro dastehen", so Öllinger.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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