OTS0078 / 27.07.2010 / 11:50
/ Channel: Chronik
/ Aussender: VIER PFOTEN
Stichworte:
Freizeit / Gesetze / Tiere / Umwelt
Wien (OTS) - Vergangenen Montag wurde bekannt, dass in Graz eine Boa Constrictor über eine offene Balkontür entwischt ist, nachdem sie versucht hatte, ihren Besitzer zu würgen. "Dies ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass Exoten in Privathaushalten nichts verloren haben", erklärt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. Die Haltung von Exoten erfordert großen technischen Aufwand. Außerdem hat ein Großteil der Käufer von exotischen Reptilien zu wenig Fachwissen über solche Tiere. So gut wie immer auftretende Haltungsdefizite wirken sich auf den Gesundheitszustand der Tiere aus. "Die Gefahr, die von Exoten ausgeht, ist oft nicht kalkulierbar - es handelt sich um Wildtiere, die genauso wie etwa Löwen niemals komplett zähmbar sein werden." VIER PFOTEN fordert ein gesetzliches Verbot des Imports und der Haltung exotischer Reptilien. "Das Beispiel von Graz zeigt die Gefahren von Exoten im Privatbesitz sehr deutlich - wir hoffen natürlich, dass weder Menschen noch die Schlange selbst zu Schaden kommen", erklärt Johanna Stadler abschließend. Rückfragehinweis: ~ Presserückfragen an VIER PFOTEN: Mag. Nunu Kaller Press Office Austria Tel: +43-1-545 50 20-66 Mobile: +43 664 308 63 03 Fax: +43 1 545 50 20-99 nunu.kaller@vier-pfoten.org ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0078 2010-07-27/11:50 271150 Jul 10
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