- 26.07.2010, 13:16:45
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Familienverband gegen "Drohpolitik der Regierung" gegenüber Familien
Wien, 26.07.10 (KAP) Der Katholische Familienverband Österreich
(KFÖ) hat die in den Raum gestellten Budgetkürzungen im
Familienbereich am Montag hart kritisiert: Die "Drohpolitik der
Regierung gegenüber Familien" sei "nicht nachvollziehbar", so
Präsident Clemens Steindl hinsichtlich der "kolportierten
zweithöchsten Budgetkürzungen in diesem Bereich in der Höhe von rund
1,5 Milliarden Euro bis 2014".
Statt massive Einsparungen im Verwaltungsbereich offensiv anzugehen,
gehe man "den unkreativen Weg der Budgetkürzungen im
Rasenmäherstil". Überdies kritisierte der KFÖ die Verzögerungen bei
der Budgetpolitik, wonach erst nach den bevorstehenden
Landtagswahlen "die Katze aus dem Sack" gelassen werden soll.
Familien würden sich zu Recht von der Politik "Verlässlichkeit und
Kontinuität und nicht Unklarheit und Androhungen" erwarten, so
KFÖ-Präsident Steindl.
Der KFÖ forderte, "dass den Anliegen der Familie im
gesellschaftspolitischen Diskurs und in der konkreten Politik
Vorrang zuerkannt" werde. Maßstab hierfür werde auch die "längst
überfällige Reparatur" des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF)
sein: Dieser werde seit Jahren trotz Unterdotierung zweckentfremdet
und dadurch immer stärker belastet.
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