- 19.07.2010, 12:07:02
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ÖVP Wien fordert Sicherheitsschleusen für die Wiener U-Bahn
VP-Marek: "Wir müssen die Wiener Öffis sicherer machen"
Wien (OTS) - "Die Wienerinnen und Wiener wollen mehr Sicherheit in
den öffentlichen Verkehrsmitteln. Denn heute ist die Situation leider
mittlerweile geprägt von Handydiebstählen, Beschaffungskriminalität,
Drogendealern und Gewaltübergriffen - trotz gestiegener Präsenz der
Polizei in den U-Bahn-Bereichen. Wir wollen nicht, dass Vorfälle wie
jener aus Deutschland, wo ein 50-jähriger Mann von Jugendlichen tot
geprügelt wurde, auch in Wien passieren. Daher müssen wir die Öffis
sicherer machen", sagte die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien,
Christine Marek. Sie fordert daher Sicherheitsschleusen beim Zutritt
in das Wiener U-Bahn-System. Ein Modell, wie solche Schleusen
aussehen könnten, präsentierte sie bei einer Pressekonferenz bei der
U-Bahn-Station Rathaus.
"Derzeit ist der Zugang zu den unteren U-Bahnbereichen völlig
ungehindert möglich. Und wenn jetzt eine langjährige Forderung der
Jungen VP, die 24h-U-Bahn, spät aber doch umgesetzt wird, sind
Investitionen in die Sicherheit notwendiger denn je", betonte Marek.
Zugangskontrollen, wie sie in vielen Städten Europas bereits üblich
seien, könnten helfen, Kriminalität im U-Bahnbereich zu verhindern.
Christine Marek: "In einer aktuellen Umfrage des Instituts für
Regional-Umfragen befürworten 57 Prozent der Befragten solche
Zugangskontrollen in den U-Bahn-Stationen. Fast ebenso viele Befragte
sehen dadurch positive Auswirkungen auf die Sicherheit. Unsere
Forderung ist daher keine Utopie, sondern muss von den Wiener Linien
so rasch wie möglich umgesetzt werden."
Konkret beinhaltet die Forderung der ÖVP Wien:
.) Personenschleusen, die passiert werden müssen
.) Videoüberwachung der Zutrittssysteme
.) Kombination mit E-Ticketing für alle Wiener Verkehrsmittel
"Wir erheben diese Forderung im Sinne von mehr Sicherheit und Service
für die Fahrgäste der Wiener Linien. Eine Videoüberwachung bei Ein-
und Ausgangsterminals garantiert Sicherheit", so die Wiener
ÖVP-Chefin. Gleichzeitig betont sie, dass der Datenschutz durch das
von der ÖVP Wien vorgeschlagene System voll gewährleistet sei:
"Nutzungsdaten und Namen können nur auf Wunsch des Kunden
zusammengeführt werden. Darüber hinaus wären auch anonymisierte
E-Tickets möglich."
Vereinfachung für den Fahrgast - Vorteile für Wiener Linien
State of the art seien bereits Tickets mit Bestpreisgarantie: Es gibt
entweder personalisierte Jahreskarten oder Karten mit gewissen
Guthaben. Abgebucht wird immer nur der günstigste Tarif; das heißt am
Tag nicht mehr als eine Tageskarte, in der Woche nicht mehr als eine
Wochenkarte, im Monat nicht mehr als eine Monatskarte. Wenn ein
Fahrgast krank ist, muss er die Monatskarte nicht mehr verfallen
lassen - abgebucht wird nur das, was tatsächlich gefahren wurde.
"Unser Vorschlag brächte auch eine Vereinfachung für den Fahrgast:
Schließlich würde der mühsame Tarifdschungel der Vergangenheit
angehören", erläuterte Christine Marek.
Und auch den Wiener Linien brächte das neue System Vorteile:
Investitionen bringen den besonders in Krisenzeiten nötigen
Innovationsschub. Da E-Tickets im Vergleich zum Papierfahrschein
fälschungssicher sind und eine Fälschung bei der E-Ticket-Kontrolle
zuverlässig identifiziert würde, käme es zu einer besseren
Einnahmensicherung. "Und die Ticketkontrollen wären effizienter, da
E-Tickets automatisiert in Sekundenbruchteilen geprüft werden können
- sowohl auf die Authentizität als auch auf die räumliche und
zeitliche Gültigkeit. Schließlich wären auch endlich echte und
aussagekräftige Fahrgaststrom-Analysen möglich - damit könnten die
Wiener Linien schneller und flexibler auf Belastungsschwankungen
reagieren. Damit wird die mögliche Realisierung unseres Vorschlags
auch zum Lackmustest für die Innovationsbereitschaft der Wiener
Linien", so Christine Marek abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at
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