OTS0219 / 14.07.2010 / 16:28 / Channel: Chronik / Aussender: ÖBB Österreichische Bundesbahnen
Stichworte: Bahn / Postbus / Verkehr / Wettbewerb / ÖBB


Postbus bedauert Gesprächsverweigerung des Betriebsrates

Utl.: ÖBB-Postbus GmbH hält an wirtschaftlich notwendigen Reformen fest =


   Wien (OTS) - Ein heutiger Termin mit der Belegschaftsvertretung zu
wirtschaftlich dringenden Reformen ist ohne Ergebnis zu Ende
gegangen. Die Belegschaftsvertretung verweigert das Gespräch.
Verhandlungen könne es nur geben, so der Betriebsrat, wenn die
bevorzugte Behandlung eines Teils der Lenker aufrechterhalten bleibe.
Gemeinsame Verantwortung 
Vor eineinhalb Jahren gab es eine schriftliche Vereinbarung zwischen
Belegschaftsvertretung und Geschäftsführung, gemeinsam über konkrete
Maßnahmen zur Steigerung der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit zu
verhandeln. Um das Gesprächsklima zu verbessern und
Gesprächsbereitschaft bei der Belegschaftsvertretung zu erzeugen,
wurde damals eine gesetzlich zulässige Maßnahme zurückgenommen. Die
Belegschaftsvertretung hat sich an diese Vereinbarung in den
vergangenen eineinhalb Jahren zum Bedauern der Geschäftsführung
allerdings nicht gehalten - trotz mehrerer Gesprächsrunden. 
Keine Gesprächsbereitschaft 
Auch heute hat die Geschäftsführung erneut versucht, eine
Gesprächsbasis mit der Belegschaftsvertretung zu finden. Der
Betriebsrat will nur dann verhandeln, wenn das Unternehmen erneut in
Vorleistung geht und von der vergangene Woche beschlossenen Maßnahme
Abstand nimmt. Heinz Stiastny, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH:
" Wir sehen uns außer Stande, erneut eine einseitige Forderung zu
erfüllen, ohne Garantie, dass die Gewerkschaft sich dieses Mal
wirklich an die Vereinbarung hält."
Der Wettbewerb im Busverkehr auf Österreichs Straßen wird nicht
zuletzt aufgrund der Liberalisierung immer härter. Das betrifft auch
die ÖBB-Postbus GmbH. Um am hart umkämpften Busmarkt wettbewerbsfähig
zu bleiben, sind weitere Reformen unumgänglich.
Christian Eder, Geschäftsführer der ÖBB-Postbus GmbH: "Nun werden
wir, dort wo es gesetzlich möglich ist, den Weg der Reformen zum Wohl
aller im Unternehmen gehen. Wir laden die Belegschaftsvertretung aber
weiterhin ein, gemeinsam mit uns für das Unternehmen zu arbeiten."
Rückfragehinweis:
   ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
   Mag. Karin Gruber, Pressesprecherin
   Tel.: +43 1 93000 44275
   karin.gruber@oebb.at
	
							
												
							
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