- 14.07.2010, 11:33:40
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Beatrix Karl: Starke Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind zentraler Motor für Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit
Wissenschafts- und Forschungsministerin zum heute präsentierten Wirtschaftsbericht
Wien (OTS) - "Österreich hat die wirtschaftlichen
Herausforderungen der vergangenen Monate besser verkraftet als andere
Länder - aufgrund der richtigen finanz- und wirtschaftspolitischen
Reaktionen, gerade aber auch aufgrund des beeindruckenden
Aufholprozesses im Bereich der Forschung in den vergangenen Jahren.
Denn: Starke Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind ein
zentraler Motor für die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit eines
Landes", hält Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl zum heute präsentierten Wirtschaftsbericht fest.
"Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren strategisch
gezielt in die Forschung investiert und die Ausgaben für Forschung
und Entwicklung seit 2000 beinahe verdoppelt", so die Ministerin.
Alleine im heurigen Jahr gibt Österreich mehr als 7,8 Milliarden Euro
für F&E aus - "wichtig ist, dass diese Mittel auch wirkungsorientiert
eingesetzt werden", betont Beatrix Karl. Umso wichtiger sei es, dass
die Bundesregierung rasch ihre FTI-Strategie unter Dach und Fach
bringe und wie geplant diesen Sommer präsentiere.
Zentral ist für die Wissenschafts- und Forschungsministerin, dass die
Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft noch stärker
ausgebaut werden. "An unseren Universitäten und Fachhochschulen gibt
es exzellentes Wissen und innovative Ideen. Diese Ressourcen müssen
wir für die Wirtschaft - und damit für die Menschen - noch stärker
nutzbar machen. Innovation muss neben Lehre und Forschung die dritte
Säule der Universitäten werden."
"Wissen schafft Arbeit: Gut ausgebildete Arbeitskräfte sind auch in
Krisenzeiten weniger von Arbeitslosigkeit betroffen", so die
Ministerin weiter. "Daher ist es mein Ziel, durch ein qualitativ
hochwertiges Bildungssystem weiterhin zur generellen
Höherqualifizierung der Menschen in Österreich beizutragen und die
Zahl der Absolventinnen und Absolventen an den Hochschulen zu
steigern." Besonderes Augenmerk wird die Ministerin dabei auf die so
genannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik) legen, "denn gerade hier öffnen sich jungen Menschen
Chancen, die derzeit zum Teil noch ungenützt bleiben".
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto:[email protected] www.bmwf.gv.at
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