• 14.07.2010, 11:15:50
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Ärztekammer und WGKK einigen sich auf 22 neue Gruppenpraxen in Wien

Besondere Berücksichtigung der Fächer Kinder- und Jugendheilkunde, Innere Medizin und Radiologie sowie der Bezirke 21. und 22.

Wien (OTS) - In Wien werden in den kommenden Monaten 22 neue
Gruppenpraxen geschaffen. Darauf haben sich die Wiener
Gebietskrankenkasse (WGKK) und die Ärztekammer geeinigt. Die meisten
Gruppenpraxen betreffen die Fächer Kinder- und Jugendheilkunde,
Innere Medizin und Radiologie (jeweils vier). Dazu kommen je zwei
Gruppenpraxen in Gynäkologie, Chirurgie, Haut- und
Geschlechtskrankheiten und Orthopädie sowie je eine Gruppenpraxis in
Hals-, Nasen- und Ohren-krankheiten beziehungsweise Augenheilkunde.
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Unter Beachtung des Regionalen Strukturplan Gesundheit (RSG Wien)
werden die meisten neuen Gruppenpraxen in den Bezirken 21. und 22.
geschaffen (insgesamt sieben). Die restlichen Gruppenpraxen sind quer
über die weiteren Bezirke verteilt.

Die Gruppenpraxenstellen entstehen durch Fusion bereits
bestehender Planstellen und werden in Kürze offiziell ausgeschrieben.
Laut Ärztekammer-Vizepräsident und Obmann der Kurie niedergelassene
Ärzte, Johannes Steinhart, ist damit zu rechnen, dass noch im Herbst
dieses Jahres die meisten Gruppenpraxen in Wien in Vertrag sein
werden: "Wir wissen, dass viele Kolleginnen und Kollegen großes
Interesse an einem Zusammenschluss haben. Es sollte daher kein
größeres Problem sein, entsprechend viele Interessenten zu finden."

Für die Patienten bringen Gruppenpraxen eine Reihe von Vorteilen,
allen voran ein breiteres Spektrum an ärztlichen Leistungen im
niedergelassenen Bereich sowie erweiterte Ordinationszeiten. "Es ist
dies ein wirklicher Innovationsschub für die Bundeshauptstadt, mit
dem wir eine moderne und zeitgemäße extramurale Versorgung in Wien
auch für die nächsten Jahre sicherstellen können", so Steinhart.

Parallel dazu auch eine Reihe von
Einzelpraxisnachbesetzungen

Zusätzlich zu den 22 Gruppenpraxenstellen haben sich Ärztekammer
und Gebietskrankenkasse auch auf eine Reihe von Nachbesetzungen von
Einzelordinationen geeinigt. Davon betroffen sind vor allem
allgemeinmedizinische Praxen, aber auch zwei
Kinderfacharzt-Ordinationen in den Bezirken 6. und 11.

"Wir reagieren damit auf die diesbezüglichen Erfordernisse
hinsichtlich einer umfassenden medizinischen Betreuung im gesamten
Gebiet der Bundeshauptstadt", betont Steinhart. (hpp)

Rückfragehinweis:
Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Dr. Hans-Peter Petutschnig
Tel.: (++43-1) 51501/1223, 0664/1014222, F:51501/1289
mailto:[email protected]
http://www.aekwien.at

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