- 13.07.2010, 13:29:25
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LR Anschober: Nicht aufgeben beim Öffentlichen Verkehr
Neue Initiative für attraktive Verbindung Linz-Graz und für Attraktivierung der Regionalbahnen
Linz (OTS) - "Nach der gestrigen Abstimmung in der
Landesregierung, in der sich alle Regierungsmitglieder außer mir für
die Ausdünnung des ÖV in Oberösterreich entschieden haben, darf nicht
aufgegeben werden, muss für jene Maßnahmen gekämpft werden, die in
Bundeskompetenz liegen", reagiert Umweltlandesrat Rudi Anschober und
hat deshalb am Ende der Regierungssitzung gleich zwei Anträge
eingebracht, die nach intensiver Diskussion einstimmig beschlossen
wurden:
1. Infrastrukturministerin Doris Bures wird vom Land Oberösterreich
aufgefordert ein rasches Konzept zur Sanierung der 77
Langsamfahrstrecken auf den oö. Regionalbahnen (häufig mit Tempo 20
bzw 30 kmh) incl. Zeitplan vorzulegen. Anschober: "Die Ausdünnung des
Zugangebotes und die enorme Zahl an Langsamfahrstrecken aufgrund des
Aushungerns des ÖV im letzten Jahrzehnt sind beides Schritte, die zum
Sterben einiger Regionalbahnen führen werden. Die Erhaltung der
Infrastruktur ist klare Bundeskompetenz bzw. ÖBB-Kompetenz.
Daher werden wir dafür kämpfen, dass Bundesministerin Doris Bures und
die ÖBB rasch handeln und ein Sanierungskonzept vorlegen und dieses
rasch umsetzen.
2. Das Land Oberösterreich appelliert an BM Doris Bures und die ÖBB,
eine attraktive Bahnverbindung zwischen Linz und Graz zu schaffen.
Anschober: "Es ist unerträglich, dass zwischen der zweit- und der
drittgrößten Stadt Oberösterreichs in Zukunft keine akzeptable
Verbindung mehr vorhanden sein soll. Diese Strecke zeigt beispielhaft
die Entwicklung der österreichischen Verkehrspolitik: die
Autobahnverbindung wurde attraktiv verwirklicht, die Bahnverbindung
hingegen - vor allem im oö-Teil - kaputtgespart. Diese Entwicklung
kann nicht zur Kenntnis genommen werden. Wir werden deshalb nach
diesem Appell an BM Doris Bures auf allen Ebenen weitere Initiativen
starten - auch im Nationalrat einen entsprechenden Antrag und eine
Anfrage einbringen. Und schließlich wird es einen Gipfel zwischen
Bures und den beiden Landeshauptleuten und den beiden Bürgermeistern
brauchen. Linz und Graz brauchen eine attraktive Verbindung. Noch ist
Zeit, den drohenden worst case zu vermeiden."
Rückfragehinweis:
Büro Landesrat Rudi Anschober, Mag. Rudi LEO, Pressesprecher, Tel: +436648299969, mailto:[email protected], Promenade 37, 4020 Linz, www.anschober.at
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