• 13.07.2010, 10:06:56
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AK: Endlich soll Schluss sein mit unerbetenen Werbeanrufen!

100.000 Hilfesuchende in AK zeigen Wichtigkeit einer vernünftigen Regelung

Wien (OTS) - Endlich soll unerwünschten Telefonanrufen ein Riegel
vorgeschoben werden, begrüßt die AK den aktuellen Gesetzesentwurf des
Infrastrukturministeriums. Unerbetene Werbeanrufe, sogenanntes Cold
Calling, belästigen viele KonsumentInnen. Auch in den Arbeiterkammern
haben die Beschwerden zu Internetgeschäften, Telefonanrufen und der
"Internetabzocke" stark zugenommen - mehr als 100.000 KonsumentInnen
lassen sich dazu jährlich bundesweit beraten.

Mit der Novelle zum Telekommunikationsgesetz werden endlich die
gesetzlichen Maßnahmen gegen den Telefonterror umgesetzt, so wie das
im Koalitionsabkommen vereinbart ist und die AK auch gefordert hat:
Allerdings ist hier das Justizministerium noch säumig, kritisiert die
AK.

Wird der Vertrag auf Drängen des Unternehmens über das Telefon
abgeschlossen, soll er künftig bis zur schriftlichen Bestätigung des
Konsumenten unwirksam sein. Das sicherzustellen, ist Aufgabe des
Justizressorts. Erst dann werden unerbetene Telefonanrufe an
Attraktivität verlieren, da die Rücklaufquote bei den schriftlichen
Vertragsbestätigungen entsprechend gering sein wird, sagen die AK
Konsumentenschützer.

Äußerst positiv für die KonsumentInnen ist auch, dass in Zukunft
Unternehmen und Ämter ihre Rufnummern nicht mehr unterdrücken dürfen,
wenn sie mit KonsumentInnen einen zulässigen (nämlich vom Verbraucher
erlaubten) Kontakt aufnehmen.

Rückfragehinweis:
AK Wien Kommunikation
Doris Strecker
Tel.: (+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
mailto:[email protected]
http://wien.arbeiterkammer.at

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