• 09.07.2010, 12:03:13
  • /
  • OTS0152 OTW0152

Coole Tipps gegen die Hitze

Hohe Hitzebelastung in Wien ab 11. Juli 2010

Wien (OTS) - Jeder Mensch leidet unter der starken Hitze im
Sommer, gerade im urbanen Bereich, wo sich zusätzlich die Luftmassen
durch Verkehr, Beton und Umwelteinflüsse extrem erwärmen. Hohe
Temperaturen können die Gesundheit besonders von betagten,
pflegebedürftigen und chronisch kranken Menschen sowie von
Kleinkindern belasten.

Für die kommenden Tage ist laut Wetterprognose der Zentralanstalt für
Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) mit Tageshöchsttemperaturen über
30 Grad Celsius zu rechnen. Für Samstag, 10. Juli 2010, ist mit einer
geringen Hitzebelastung und ab Sonntag, 11. Juli 2010, ist mit einer
hohen Hitzebelastung für Wien zu rechnen. Details dazu finden Sie
unter: http://www.zamg.ac.at/wetter/prognose/wien/
und unter http://www.zamg.ac.at/wetter/ausflug/hitzeindex/

Allgemeine Empfehlungen

An heißen Tagen gilt es daher, kühlen Kopf zu bewahren. Die Wiener
Landessanitätsdirektion gibt Tipps, wie man sich selbst und andere
vor der Hitze schützen kann. Unangenehme Folgen einer Überhitzung,
lassen sich durch rechtzeitige Vorsorge und richtiges Verhalten
verhindern.

Helle, weite Bekleidung

Menschen in südlichen Ländern sind mit heller und weit geschnittener
Kleidung unterwegs. Sie schützt die Haut vor Sonne.

Täglich mindestens 2 Liter (oder mehr) trinken

Als Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser, aber auch ungesüßte
Kräuter- und Früchtetees gut geeignet. Mit Wasser verdünnte
Fruchtsäfte liefern zusätzlich wertvolle Vitamine. Mit dem Schweiß
abgesonderte Mineralstoffe lassen sich durch Suppen oder Brühe wieder
zuführen. Dagegen sollten Alkohol und koffeinhaltige Getränke wie
insbesondere Kaffee und schwarzer Tee gemieden werden, weil sie
zusätzlich dem Körper Wasser entziehen.

Wasserreiches Obst und Gemüse

Wer sich zum Trinken überwinden muss, kann sich auch ein wenig mit
wasserreichen Obst- oder Gemüsesorten helfen. Ideal als Snack oder
Nascherei zwischendurch eignen sich Melonen, Gurken, Cocktailtomaten,
Erdbeeren oder anderen Sorten. Diese enthalten einen relativ hohen
Flüssigkeitsanteil, was ebenfalls dazu beiträgt, den
Flüssigkeitshaushalt bei der Sommerhitze zu regeln.

Leichtes Essen

Fette Speisen belasten in der Hitze zusätzlich den Körper. Obst,
Salate und mageres Fleisch passen besser zu heißen Tagen.

Kühlendes Wasser

Schon Pfarrer Kneipp hat es empfohlen - Handgelenke oder Unterarme in
kaltes Wasser zu halten. Benetzen Sie zusätzlich Ihren Nacken und die
Schläfen mit kaltem Wasser. Wo es geht ist eine Fußwanne mit kaltem
Wasser eine Wohltat. Das erfrischt herrlich.

Kopf kühl halten

Den Kopf mit einer Kopfbedeckung schützen (Kappe, Sonnenhut usw.). Zu
viel Sonne erzeugt Schwindel, Kreislaufprobleme und sogar Übelkeit.

Auto schattig parken

Das Auto und die Insassen sollen vor hohen Temperaturen geschützt
werden. Im Schatten parken! Vor dem Wegfahren - Türen und Fenster
öffnen, beim Fahren das Gebläse auf Durchlüftung stellen bzw. die
Klima-Anlage verwenden.

Kinder und Tiere im Auto vor Hitze schützen

Kinder und Tiere im Auto mit einem Sonnenschutz an den Seitenfenstern
vor zu großer Hitze bewahren. Besonders geeignet sind Sonnenrollos
bzw. bringen Sie eine Sonnenschutzfolie an den Fenstern an. Bei Hitze
im Auto sollten alle Passagiere außerdem regelmäßig trinken - auch
dann, wenn dafür der eine oder andere Halt mehr eingelegt werden
muss. Nie dürfen Kinder oder Tiere alleine im Wagen zurückgelassen
werden - auch nicht bei ganz kurzen Pausen. Der Wagen könnte sich
gerade im Sommer binnen kürzester Zeit gefährlich aufheizen.

Lüften

Öffnen Sie am Morgen alle Fenster weit und lassen Sie die kühle
Morgenluft in den Raum. Wird es dann wärmer, können Sie diese wieder
schließen. So bleiben die Räume eine Weile angenehm kühl. Statten Sie
die Fenster mit einem Sonnenschutz aus (z.B. Vorhang, Rollo usw.).
Wenn keine Klimaanlage vorhanden ist, verrichtet auch ein Ventilator
gute Dienste. Er kühlt zwar nicht wirklich, macht aber die Hitze
erträglicher. Allerdings müssen Räume, in denen sich Gaskombithermen
oder Gasdurchlauferhitzer befinden ständig großzügig gelüftet werden,
weil es bei hohen Außentemperaturen zu Abzugsstörungen der Abgase
kommen kann, wodurch Kohlenmonoxidvergiftungen möglich sind.

Auskünfte erhalten Sie beim Service-Telefon 40 00-80 15, Montag bis
Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr oder im Internet unter
www.wien.gv.at/gesundheit/sandirektion/hitzewelle.html.

Rückfragehinweis:

Susanne Rother
   Magistratsabteilung 15 - Gesundheitsdienst der Stadt Wien
   Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
   Thomas-Klestil-Platz 8/2, Town Town, 2. Stock, CB 16.208
   A-1030 Wien
   Telefon (+43 1) 40 00-852 40
   Handy 0676 - 811 88 52 40
   Fax (+43 1) 40 00-99-852 40
   E-Mail: [email protected]
   www.wien.gv.at/ma15/index.htm

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel