• 09.07.2010, 09:50:34
  • /
  • OTS0043 OTW0043

Prof. Ludl bedauert "Nein" zu einem neuen modernen Hausbesorgergesetz

Verbandsobmann der Wiener Gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen für klare gesetzliche Regelungen. Wahlfreiheit als Voraussetzung. Wiener Weg wird ausdrücklich begrüßt.

Wien (OTS) - Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz der Sozialbau
betonte Prof. Dr. Herbert Ludl sein Bedauern, dass es laut aktuellen
Aussagen und Berichten zu keiner neuen bundesgesetzlichen Lösung für
HausbesorgerInnen kommen wird. "Eine klare gesetzliche Regelung, die
den heutigen, modernen Anforderungen entspricht, wäre jedenfalls
begrüßenswert. Unter der Voraussetzung, dass die Wahlfreiheit gegeben
ist, könnte damit auch tatsächlich wieder zwischen neuen
Hausbesorgerinnen und Hausbesorgern, Hausbetreuungen und
Reinigungsdiensten gewählt werden", erklärte Ludl. Er begründet das
unter anderem auch damit, dass zunehmend von BewohnerInnen direkte
AnsprechpartnerInnen, die in der Wohnhausanlage vor Ort sind,
gewünscht werden. So habe die Sozialbau unter anderem mit sogenannten
NachbarschaftsmanagerInnen äußerst positive Erfahrungen gemacht.
Viele würden sich ein Komplettangebot aus einer Hand wünschen.
"Letztlich ist es eine Frage der transparenten Regelung, des klar auf
die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenen Angebots und der
leistungsgerechten Entlohnung. Diese Möglichkeiten könnten durch die
Schaffung einer neuen gesetzlichen Regelung in der Person der
Hausbesorgerin Neu bzw. des Hausbesorgers Neu zusammengefasst und
angeboten werden. Verbunden mit der Wahlmöglichkeit wäre damit, wenn
es in Wohnhäusern gewünscht ist, die Realisierung eines
Leistungsangebots aus einer Hand - mit klaren rechtlichen
Bestimmungen - gegeben", so Ludl.

Der Verbandsobmann der Gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen Wiens
begrüßte ausdrücklich den Schritt der Stadt Wien, bis Herbst ein
Wiener Modell als Alternative zu einem derzeit anscheinend nicht
realisierbaren, bundesweiten Hausbesorgergesetz auf Schiene zu
bringen. "Wir werden uns mit großem Interesse das Angebot des von
Vizebürgermeister Michael Ludwig als Wiener Weg beschriebenen Modells
ansehen. Eine Realisierung dieses Angebots wäre, wenn es tatsächlich
zu keiner neuen bundesgesetzlichen Regelung kommen sollte, auch in
Projekten der Gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen vorstellbar." Dies
sei, erklärte Ludl weiter, unter der vorgesehenen Wahlmöglichkeit
selbstverständlich von Wohnhausanlage zu Wohnhausanlage zu
entscheiden.

Rückfragehinweis:
Andrea Renn, Sozialbau
Tel.: 01/521 95-215

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | EKW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel