- 08.07.2010, 16:01:14
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ÖH: Fischer muss sich für ausfinanzierte Hochschulen einsetzen
Einfrieren der Kapazitäten keine Lösung
Wien (OTS) - Bundespräsident Heinz Fischer hat in seiner heutigen
Angelobungsrede einen geregelten Hochschulzugang und eine optimale
Auslastung der vorhandenen Kapazitäten gefordert. "Der
Bundespräsident muss sich weiterhin für eine bessere Finanzierung der
Hochschulen einsetzen, so wie er es schon Ende Mai in der ORF Sendung
Report getan hat", reagiert Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam
auf die Aussagen Fischers. "Wir müssen an den Kapazitäten arbeiten
und sie erweitern. Einen unzufriedenstellenden Status mit zu wenig
Studienplätzen zu konservieren ist keine Lösung", so Wallerberger
weiter.
"Wir brauchen endlich eine Prioritätensetzung in der Budgetpolitik -
es darf nicht mehr weiter gespart werden wenn es um unsere Zukunft
geht", bekräftigt Mirijam Müller, Generalsekretärin der ÖH. "Fischer
muss dahingehend weiterhin Druck ausüben und sich dafür einsetzen,
dass allen ein Studium ermöglicht wird, die das wollen. Der Sparkurs
von Ministerin Karl und das angekündigte Einfrieren des
Hochschulbudgets ab 2012 bewirken das genaue Gegenteil", so Müller
weiter.
"Heinz Fischer hat sich in seiner Zeit als Studierendenvertreter
selbst für den freien Hochschulzugang eingesetzt. Wir hoffen er
vergisst das nicht und vertritt dieses Prinzip weiterhin!" mahnen
Thomas Wallerberger und Mirijam Müller. "In einem System mit viel zu
wenig Studierenden und AkademikerInnen wäre alles andere eine
Katastrophe."
Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at
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