- 07.07.2010, 14:30:11
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Karl ist das Problem
Realitätsverlust bei Ministerin Karl?
Graz (OTS) - In der Zeit im Bild vom 6. Juli 2010 sagte Frau
Ministerin Karl: "Der freie Hochschulzugang ist ein Problem." Wir als
Studierende sagen: "Ministerin Karl ist das Problem", so Cengiz Kulac
Vorsitzender der ÖH Uni Graz.
"Es scheint so als hätte Ministerin Karl ein Problem damit, dass
Bildung ein Menschenrecht ist", so Kulac weiter.
Die ständigen Versuche von Frau Ministerin Karl Zugangsbeschränkungen
und Studiengebühren als sozial gerecht hinzustellen ist mehr als
zynisch und zeugt von Ignoranz und mangelnder Kenntnis über die
Bedürfnisse des Hochschulsystems.
Die traurige Realität sieht ganz anders aus: Österreich liegt unter
dem europäischen Schnitt bei der Zahl der AkademikerInnen und
AbsolventInnen, aber nicht nur hier, sondern auch bei der Zahl der
Studierenden und bei den StudienanfängerInnen ist Österreich
darunter.
Die Lösung muss daher lauten: Ressourcen und Kapazitäten der
Universitäten erhöhen um die Grundlagenforschung und
forschungsgeleitete Lehre zu sichern.
Rückfragehinweis:
ÖH Universität Graz, Vorsitzender der ÖH Uni Graz Cengiz Kulac Tel.: 0676/ 89 75 19 32 1 mailto:[email protected] Harald Braunstein Stv. Vorsitzende ÖH Uni Graz 0676/ 89 75 193 21 [email protected]
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