- 06.07.2010, 15:32:04
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RFW-Landesobmann Schoklitsch warnt vor neuer Belastungswelle
Regierung manövriert die Wirtschaft immer tiefer in die Krise
Graz (OTS) - Den Kopf in den Sand steckt die Bundesregierung
angesichts der nach wie vor anhaltenden Wirtschaftskrise. Nichts wird
getan, nichts bewegt sich - und so rutscht die heimische Wirtschaft
immer tiefer in die Krise. Und im Herbst droht dann eine neue
Belastungswelle über Österreich hereinzubrechen.
Verdächtige Ruhe vernimmt Dr. Erich Schoklitsch, Landesobmann des
RFW Steiermark, in der Politik. "Das offizielle Österreich tut so,
als wäre es von der Weltwirtschaftskrise überhaupt nicht betroffen",
wundert er sich. "Hört man sich die Worte der Politiker an, so
scheint alles eitel Wonne zu sein." Das sei jedoch Vorspiegelung
falscher Tatsachen, warnt Schoklitsch.
In Wahrheit manövriert die Regierung mit ihrer Untätigkeit die
heimische Wirtschaft in eine lebensbedrohliche Situation.
- Die öffentliche Hand investiert selbst nicht mehr, womit der
Wirtschaft großer Schaden zugefügt wird.
- Und das in Zeiten, in denen die österreichischen Unternehmen
ohnehin schon unter der Kreditklemme leiden. Denn ihnen wird es von
den Banken fast unmöglich gemacht, an Geld heranzukommen, um ihr
Unternehmen up-to-date zu halten oder für Großaufträge Vorleistungen
erbringen zu können - obwohl die Banken vom Staat mit
milliardenschweren Hilfspaketen unterstützt wurden und diese jetzt
schon wieder gewaltige Gewinne machen.
- Nichts weiter geht auch beim bestangekündigten, aber nie
umgesetzten Wahlversprechen aller Zeiten: bei der Verwaltungsreform.
Über diese wird zwar eifrig geredet, angegangen wird sie aber nicht.
Dabei könnte man Milliarden Euro einsparen, die den
Wirtschaftskreislauf in Schwung bringen würden.
Die Regierung treibt auf diese Weise die Wirtschaft noch tiefer in
die Krise - und damit ganz Österreich. Denn so werde die Konjunktur
nicht anspringen, warnt Schoklitsch.
Neue Belastungswelle mit tödlicher Wucht
Doch die jetzige Situation sei bloß die Ruhe vor dem Sturm, weiß
Schoklitsch aus leidvoller Erfahrung. Denn er sieht schon die nächste
Belastungswelle auf uns zurollen. Er rechnet damit, dass sie nach den
bevorstehenden Wahlen in der Steiermark und in Wien über uns
hereinbrechen wird. Diese könnte aber für viele Unternehmen eine
tödliche Wucht haben. Davor warnt Schoklitsch aber vehement: "Sollten
die Belastungen die Wirtschaft treffen, so wird der Keim der
Konjunktur damit endgültig erstickt. Und dann droht auch Österreich
der Bankrott!"
Rückfragehinweis:
Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender
Landesobmann Dr. Erich Schoklitsch
Tel. +43 664 611 32 15
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