- 01.07.2010, 12:15:24
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Grillzeit: Geprüftes Spitzenfleisch direkt vom landwirtschaftlichen Produzenten
Qualitätsprogramm "Gutes vom Bauernhof" bietet Sicherheit und Genuss
Wien (OTS) - "Gutes vom Bauernhof", das Qualitätsprogramm der
Landwirtschaftskammern, steht für hochwertige bäuerliche Produkte.
Gerade in der Grillzeit ist es besonders attraktiv, bei Fleisch die
geprüfte Spitzenqualität direkt beim Produzenten zu kaufen. Darauf
weist Anton Heritzer, Vorsitzender der Arbeitsgruppe
Direktvermarktung der LK Österreich, hin.
Grillprofis wissen: Für den vollkommenen Genuss kommt es vor allem
auf eine perfekte Fleischqualität an. Damit können zertifizierte
"Gutes vom Bauernhof-Betriebe aufwarten. Da die Auflagen und
Kontrollen für das Führen dieser Dachmarke streng sind und den
höchsten Qualitätskriterien entsprechen, ist das Fleisch besonders
hochwertig und schmackhaft. Somit können Konsumenten das Grillfleisch
mit reinem Gewissen genießen.
Artgerechte Tierhaltung
"Die Tiere, von denen das Fleisch stammt, werden auf 'Gutes vom
Bauernhof'-Betrieben artgerecht gehalten und stressfrei
geschlachtet", betont Heritzer. Fleisch von glücklichen Tieren sei
nicht nur gesünder, sondern auch zarter und saftiger. In einem
Agrarland wie Österreich sei der Weg zum nächsten Direktvermarkter
nicht weit, so der Experte.
Strengste Kriterien
Das Gütesiegel "Gutes vom Bauernhof" vergibt die
Landwirtschaftskammer nur an streng kontrollierte Betriebe, die sich
laufend weiterbilden und die selbst hergestellten Rohwaren mit
größter Sorgfalt auf traditionelle Art verarbeiten. 1.450
Direktvermarkter aus Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, der
Steiermark und dem Burgenland wurden seit 2002 damit ausgezeichnet.
Käufer können so bezüglich Herkunft, Herstellungsart und Qualität der
Lebensmittel absolut sicher sein.
Wie erkennt man gutes Fleisch?
Der erste Blick eines erfahrenen Grillmeisters gilt der Farbe: So
soll Rindfleisch intensiv rot, Lammfleisch hellrot, Schweinefleisch
kräftig rosarot und Kalbfleisch zartrosa sein. Eine leichte
Fettmaserung oder Marmorierung ist wünschenswert, denn solches
Grillfleisch ist besonders saftig. "Damit das Fleisch mürbe wird und
sein typisches Aroma voll entfalten kann, lassen es unsere
Direktvermarkter unter kontrollierten Bedingungen einige Wochen
reifen. Gut gereiftes Fleisch erkennt man an der etwas dumpferen
Färbung im Vergleich zu frisch geschlachtetem und daran, dass es
'Abdruckspuren' hinterlässt", erläutert Heritzer. Grundsätzlich könne
man jedes Fleisch, das zum Kurzbraten in der Pfanne geeignet ist,
auch grillen. Die Stücke sollten immer quer zur Faser und mindestens
fingerdick geschnitten sein. Zu dünn geschnittenes oder zu langsam
gegrilltes Fleisch trocknet aus.
Grundregeln beim Grillen beachten
Ernährungswissenschafter können es bestätigen: Gegrilltes ist
fettarm und äußerst bekömmlich - vorausgesetzt, man berücksichtigt
einige Regeln. Hat man die herzhaften Koteletts, schmackhaft
hausgemachten Grillwürstel, marinierten Steaks oder Spareribs einmal
beim Direktvermarkter seines Vertrauens erstanden, darf man die
Kühlkette nicht unterbrechen. Die Ware sollte daher am besten in
einer Kühlbox transportiert und im kältesten Bereich des Kühlschranks
längstens ein bis zwei Tage gelagert werden. Eine Stunde vor dem
Grillen sollte man das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, damit es
sein Aroma entwickeln kann. Wenn Fett oder Saft in die Glut tropft
und sich Rauch entwickelt, geraten gesundheitsschädliche chemische
Verbindungen auf das Grillgut. Mit Alufolie, Grilltassen oder
indirekter Hitze lässt sich das aber vermeiden.
Adressen der "Gutes vom Bauernhof"-Direktvermarkter, schmackhafte
Grill- und andere Rezepte sowie stets aktualisierte Informationen
sind im Internet auf www.gutesvombauernhof.at zu finden.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
DI Elisabeth Lenz
Projektkoordinatorin "Gutes vom Bauernhof"
Schauflergasse 6, 1014 Wien
Tel.: 01 53441-8557, E-Mail: [email protected]
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