• 01.07.2010, 10:30:17
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Neue "Rotlicht-Radars" für Wien

Fünf zusätzliche Standorte im "Kampf gegen Rotlichtsünder"

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, präsentierten Verkehrsstadtrat
Rudi Schicker und Peter Goldgruber, Leiter der Sicherheits- und
Verkehrspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei, die Ausweitung
der Rotlichtüberwachungskameras, kurz "Rotlicht-Radars". "Gemeinsam
mit der Polizei haben wir in den vergangenen Wochen eine Reihe von
Standorten geprüft und uns nun für fünf davon entschieden. Bei
Rotlichtsündern kennen wir keinen Pardon - sie blockieren
Straßenkreuzungen, verursachen Staus oder gefährden vor allem
schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer", sagt Stadtrat
Schicker.

Die neuen Kameraüberwachungs-Standorte sind:

- 1., Schottenring vor Franz-Josefs-Kai
   - 5., Reinprechtsdorfer Straße / Schönbrunner Straße (Richtung 
     Süden)
   - 9., Universitätsstraße - Währinger Straße, Blickrichtung in die
     Maria Theresien Straße
   - 12., Altmannsdorfer Straße - vor der Sagedergasse
   - 15., Neubaugürtel vor der Felberstraße

"Die Entscheidung für diese Standorte wurde von der gemeinsamen
Arbeitsgruppe aus Stadt Wien und Polizei getroffen. Ausschlaggebend
waren vor allem die Anzahl bekannter Verkehrsübertretungen sowie die
technischen Möglichkeiten der Realisierbarkeit", erklärt Goldgruber.

Kamerasystem mit 5000 - 6000 Anzeigen jährlich

Wiens erste automatische Rotlichtüberwachungskamera, an der
Kreuzung Währinger Gürtel / Nussdorfer Straße, ist bereits seit Mai
2007 in Betrieb. Jährlich "erinnern" rund 5000 - 6000 Anzeigen des
Systems die "Rotlichtsünder" an ihren Verstoß gegen die
Straßenverkehrsordnung. Der Strafrahmen reicht dabei von 70 Euro,
wegen Missachtung der roten Ampel, bis zu 105 Euro, wenn zusätzlich
der Querverkehr behindert wird.

Peter Goldgruber erwartet sich von den neuen Standorten vor allem
einen besseren Verkehrsfluss: "Insbesondere in der Früh- und
Abendverkehrsspitze führt das Verstellen von Kreuzungen zu unnötigen
Behinderungen des Querverkehrs, was bei den Hauptverkehrsrouten
besonders problematisch ist." Verkehrsstadtrat Schicker verweist
darüber hinaus auf den Beitrag zur Verkehrssicherheit: "Mit einem
entsprechenden Bekanntheitsgrad haben die überwachten Kreuzungen auch
einen präventiven Charakter. In Wien sind die Menschen europaweit am
sichersten unterwegs. Damit das so bleibt, muss auch laufend die
Verkehrsüberwachung verbessert werden."

(Schluss) shm

Rückfragehinweis:
Mag. Martin Schipany
Mediensprecher StR. DI Rudolf Schicker
Telefon: 01 4000-81416
E-Mail: [email protected]

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