- 28.06.2010, 14:49:12
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Rechnungsabschluss 2009 - SP-Krotsch: "Stadt Wien sichert Arbeitsplätze ab und unterstützt die Wirtschaft"
Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien hat mit seinen
Konjunkturpaketen zehntausende Arbeitsplätze in Wien abgesichert und
die Wirtschaft nachhaltig gestützt", sagt SPÖ-Gemeinderätin Mag.a
Nicole Krotsch in der Rechnungsabschlussdebatte. "Das
verantwortungsvolle Agieren der Wiener Wirtschafts- und
Finanzstadtpolitik hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Stadt
Wien so gut wie kein anderes Bundesland durch das Krisenjahr 2009
gekommen ist."
So sei der Rückgang des BIP in Wien geringer als in anderen
Bundesländern gewesen, sagt Krotsch. In keinem anderen Bundesland war
der Kampf gegen das Ansteigen der Arbeitslosigkeit so erfolgreich wie
in Wien. Wien hat bei Ausbruch der Wirtschaftskrise die Initiative
ergriffen und umgehend mit ExpertInnen, mit den Sozialpartnern, mit
dem Bund und dem AMS dem Wiener Arbeitsmarkt angepasste
Gegenmaßnahmen entwickelt.
"Ein erster wichtiger Schritt war das Wiener Arbeitsmarktpaket:
Regulär konnte das AMS Wien im Jahr 2009 den Wiener Arbeitsmarkt mit
fast 335 Mio. Euro für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen unterstützen.
Und dem WAFF, einer nach wie vor für Österreich einzigartigen
arbeitsmarktpolitischen Institution, standen 2009 aus Mitteln der
Gemeinde Wien für aktive Arbeitsmarktpolitik 58 Mio. Euro zur
Verfügung", sagt die SPÖ-Gemeinderätin.
Mit dem Arbeitsmarktpaket wurden ergänzend zu den Maßnahmen des
Bundes wesentliche arbeitsmarktstärkende Impulse gesetzt. Der Wiener
ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) hat diese Programme
ergänzend zu seinem bewährten Unterstützungsprogramm implementiert.
Besondere Zielgruppen des WAFF sind Jugendliche, von Ausgrenzung
Bedrohte und gering Qualifizierte. "Ein absoluter Schwerpunkt der
kommunalen Arbeitsmarktpolitik liegt im Bereich der Frauenförderung:
60 Prozent der Kundinnen des WAFF sind Frauen", sagt Krotsch.
Mit Hilfe der verschiedenen Maßnahmen von Bund und Stadt Wien
gelang es, den Wiener Arbeitsmarkt rasch zu stabilisieren. Waren zu
Beginn der Wirtschaftskrise vor allem Jugendliche überproportional
vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen, konnte diese Entwicklung
gestoppt werden: die Jugendarbeitslosigkeit betrug im Jahresschnitt
15,7 Prozent. Mitten in dieser schwierigen Phase gelang es durch
maßgebliche Investitionen in die überbetriebliche Lehrausbildung, die
Zahl der lehrstellensuchenden Jugendlichen deutlich zu senken.
Die Wirtschaftsförderung der Stadt zielt auf die maßgeschneiderte
Unterstützung bei der Ansiedlung neuer Unternehmen und auf die
gezielte Förderung von kleineren und mittleren Unternehmen ab, die
das Rückgrat der Wiener Wirtschaft darstellen. Rund 200 Millionen
Euro wurden im vergangenen Jahr für die Wirtschaftsförderung im
engeren Sinn ausgegeben.
Die Wirtschaftsagentur Wien - früher Wiener
Wirtschafts-förderungsfonds - leistet mit seinem Förderangebot hier
einen wichtigen Part. Gemeinsam mit den Töchterunternehmen ZIT, der
Technologieagentur, und DEPARTURE, der Kreativagentur, unterstützt
sie die KMUs auf höchstem Niveau mit direkter Wirtschaftsförderung.
Mit allen Förderprogrammen der Wirtschaftsagentur Wien und seiner
Töchterunternehmen ZIT und DEPARTURE wurden 2009 rund 37 Mio. Euro in
die Wiener Wirtschaft und damit in Wiener Unternehmen und Wiener
Arbeitsplätze investiert.
Als Wirtschaftsagentur der Stadt Wien ist auch die Ansiedlung
internationaler Betriebe eine der Kernaufgaben: Die
Wirtschaftsagentur Wien konnte im Vorjahr gemeinsam mit der
Bundes-Ansiedlungsagentur 98 internationale Unternehmen neu in der
Bundeshauptstadt ansiedeln.
"Wien wird weiterhin um jeden Arbeitsplatz kämpfen. Mit Fairness
und Gerechtigkeit wird in Wien aus der Krise herausinvestiert. Jetzt
gilt es, wirtschaftliche Vernunft mit sozialer Gerechtigkeit zu
vereinen", sagt die SPÖ-Politikerin.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger
Tel.: (01)4000-81941,F:(01)5334727-8194
mailto:[email protected]
http://www.rathausklub.spoe.at
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