- 28.06.2010, 12:00:17
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ÖH WU: Kürzung der Hochschulbudgets ist Bankrotterklärung der Österreichischen Hochschulpolitik
ÖH WU lehnt geplante reale Budgetkürzungen vehement ab
Wien (OTS) - Die Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der
Wirtschaftsuniversität Wien (ÖH WU) lehnt die geplanten Kürzungen bei
den Hochschulbudgets vehement ab. "Wenn die Bundesregierung wünscht,
dass an den österreichischen Universitäten in Zukunft nur mehr
Mangelverwaltung gelehrt wird, dann ist sie mit ihren geplanten
Budgetkürzungen am richtigen Weg. Denn viel Anderes wird den
Universitäten nicht übrig bleiben, wenn die realen Einschnitte in die
Mittel der Universitäten erst einmal greifen.", warnt Stefan Kilga,
Vorsitzender der ÖH WU.
Dabei weist Kilga vor allem auf die prekäre Situation an der WU hin:
"Schon jetzt ist das Betreuungsverhältnis an der WU mit 380 zu 1 so
schlecht wie an keiner anderen Uni. Dass diese Kürzungen zu
Kündigungen und noch höheren Dropouts führen werden und sich damit
die Situation noch weiter verschlimmern wird, ist mehr als nur
offensichtlich und wird auch von der Unileitung nicht verheimlicht.
Die Bundesregierung scheint das alles aber nur wenig zu kümmern. Wir,
hier an der WU, verzweifeln jedoch angesichts dieser Ignoranz."
"Jeder Euro der für Bildung ausgegeben wird, ist eine Investition in
die Zukunft. Es wird jedoch, anstatt in das Humankapital der Republik
zu investieren, in anderen, weniger nachhaltigen Bereichen wie der
luxuriösen Ausgestaltung unseres Föderalismus oder bei jeder weiteren
Verlängerung der Hacklerregelung noch kräftig Geld verteilt. Sparen
am falschen Fleck kostet am Ende immer mehr als es bringt und Bildung
ist das beste Beispiel dafür. Unsere Regierung muss rasch Umdenken
bevor es zu spät ist und nachhaltiger Schaden an unseren Unis und
damit an der Zukunft vieler junger Menschen entsteht.", so der
Vorsitzende abschließend.
Rückfragehinweis:
Peter Schweinberger, Pressesprecher
Email: [email protected]
Tel.: +43 699 19711287
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