• 27.06.2010, 09:30:11
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Marek: Bundes-Jugendsingen widerlegt Vorurteil von desinteressierten Jugendlichen

Eröffnung des Wettbewerbs im Salzburger Großen Festspielhaus

Salzburg (OTS/BMWFJ) - Christine Marek, Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, hat am Samstag
im Großen Festspielhaus das Österreichische Bundes-Jugendsingen 2010
eröffnet und betonte dabei die Vielfalt, Kreativität und
Lebendigkeit, die sie bei jungen Menschen immer wieder erleben und
bewundern könne. "Ihr seid der lebendige Beweis für die
Begeisterungsfähigkeit und das aktive Engagement der Jugendlichen,
bei Euch und auch vielen anderen ist nichts von dem immer wieder
beklagten Desinteresse oder gar von einer Lethargie der Jugend zu
bemerken", sagte Marek zu den rund 2.000 Kindern und Jugendlichen,
die sich in ihren Chören bis Dienstag der Bewertung durch eine Jury
unterziehen.

Die rund 40.000 jungen Chorsängerinnen und Chorsänger, die sich in
den Vor-Ausscheidungen in den einzelnen Bundesländern um die
Nominierung für den Bundesbewerb, den größten Chorwettbewerb Europas,
bemüht haben, sind für die Staatssekretärin der Beweis, dass
Österreich den Beinamen "Musik-Nation" zu Recht verdiene, zumal
dieser Bewerb schon seit 63 Jahren der österreichischen Chorszene
wichtige Impulse beschere. Von den Vor-Ausscheidungen bis zu diesem
Finale gehe es darum, die Freude an der Musik und am qualitätsvollen
Singen zu fördern und zu unterstützen, betonte Marek.

In dem Wettbewerb, so die Staatssekretärin weiter, könne jede und
jeder die eigenen Stärken und Schwächen im Vergleich mit den anderen
kennenlernen, außerdem werde es dadurch möglich, herausragende
Begabungen auf ihrem Weg zur Karriere zu begleiten und individuell zu
unterstützen. Der fünftägige Vergleich der Elite des österreichischen
Chorgesangsnachwuchses werde somit nicht nur höchsten musikalischen
Genuss für alle Gäste garantieren, sondern vor allem auch einen
wertvollen Beitrag zur persönlichen Entwicklung aller Teilnehmenden
leisten. Denn um Großes zu erreichen - und das gelte nicht nur im
künstlerischen Bereich - müsse man sich der Konkurrenz stellen.

"Uns allen wünsche ich, dass Musik und Kunst in ihrer Vielfalt und
Freiheit in unserem Leben und in unserer Gesellschaft immer einen
zentralen Platz einnehmen mögen", schloss Marek.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
   Staatssekretariat: Mag. Karl Fritthum
   Tel.: (01) 711 00-5886
   
   Referat Presse: Dr. Harald Hoyer
   +43 (01) 711 00-5130
   [email protected]
   www.bmwfj.gv.at

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