- 27.06.2010, 08:00:38
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"trend": Geplante Fusion von bwin mit Partygaming geplatzt
Österreichischer Internet-Wettanbieter nun in den USA auf intensiver Partnersuche.
Wien (OTS) - Die bereits unter Dach und Fach geglaubte Fusion des
börsenotierten österreichischen Sportwetten- und
Glücksspielunternehmens bwin mit dem britischen Poker-Experten
Partygaming ist in letzter Minute geplatzt, berichtet das am Montag
erscheinende Wirtschaftsmagazin "trend". "Die Gespräche mit den
Engländern haben zu guter Letzt nicht zu dem gewünschten Ergebnis
geführt", bestätigt Aufsichtsratsvorsitzender und Großaktionär Hannes
Androsch. Partygaming und bwin konnten sich nicht darauf einigen, wer
das neue gemeinsame Unternehmen führen sollte.
Nun ist bwin in den USA auf Partnersuche. Wie der "trend" in
Erfahrung bringen konnte, verhandeln die bwin-Chefs derzeit intensiv
in Amerika. Es geht dabei einerseits um ein Joint Venture für den
amerikanischen Markt. Andererseits wird auch über den Verkauf eines
bwin-Minderheitenanteils in der Höhe von bis zu elf Prozent
gesprochen. Der Partner ist dem Vernehmen nach ein Unternehmen mit
Sitz in San Francisco. bwin-Vorstand Teufelberger nennt zwar noch
keinen Namen, räumt aber ein: "Es gibt derzeit in einzelnen
US-Bundesstaaten einige Indizien dafür, dass es im kommenden Jahr zu
einer Teilöffnung des amerikanischen Markts kommen wird. Einen
Markteintritt in die USA will bwin mit einem kompetenten und lokalen
Partner in Angriff nehmen. Dazu werden laufend Gespräche geführt."
Bwin benötigt einen starken Partner für mögliche Expansionen in den
USA, der EU und China. Die meisten Staaten - wie zuletzt Italien und
Frankreich - liberalisieren ihre Märkte. Auch in Österreich - wo bwin
derzeit nach Meinung des Finanzministeriums Glücksspiel illegal
anbietet - könnte es bald ein Internet-Lizenzsystem geben, sagt
Finanz-Staatssekretär Reinhard Lopatka.
Rückfragehinweis:
trend Redaktion, Tel.: (01) 534 70/3402
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