• 24.06.2010, 11:45:09
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Präsidium der WKÖ mit Christoph Leitl an der Spitze für die neue Funktionsperiode gewählt

Weitere 5 Jahre im Dienst Österreichs und der Wirtschaft: Angelobung von Präsident Leitl, der Vizepräsidenten Schenz und Schelling durch Wirtschaftsminister Mitterlehner

Wien (OTS/PWK522) - Mit den Worten "Ich gelobe, so wahr mir
Gott helfe" nahm WKÖ-Präsident Christoph Leitl die Bestellung für
eine weitere Funktionsperiode an der Spitze der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) an. Leitl und die bisherigen WKÖ-Vizepräsidenten
Richard Schenz und Hans Jörg Schelling wurden heute, Donnerstag, zu
Beginn der konstituierenden Sitzung des Wirtschaftsparlamentes der
WKÖ für die nächste Funktionsperiode bis 2015 gewählt und von
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner angelobt. Das
Wirtschaftsministerium ist die oberste Aufsichtsbehörde der
Wirtschaftskammerorganisation. Alle Gewählten nahmen die Wahl an und
bedankten sich bei den Delegierten für das in sie gesetzte Vertrauen.

In seiner Grußbotschaft an das neue Wirtschaftsparlament hob
Wirtschaftsminister Mitterlehner am Beginn der dritten
Funktionsperiode von Christoph Leitl die visionäre Weitsicht des
neuen und alten WKÖ-Präsidenten hervor: "Wie Julius Raab die
Strukturen der Wirtschaftskammer-Organisation mit großem Weitblick
geschaffen hat, hat Christoph Leitl die Kammerorganisation
reformiert, neue Weichenstellungen vorgenommen und die
Wirtschaftskammer den neuen Herausforderungen angepasst. Er ist
visionär, aber nicht im Sinne von träumerisch, sondern im Sinne von
realistisch und mit Gespür für das, was kommt." Als Beispiel nannte
der Wirtschaftsminister etwa den von Leitl stets vehement
verfochtenen Beitritt Österreichs zur Europäischen Union - "nicht nur
um des Dabeiseins willens, sondern um mitzugestalten und
mitzubestimmen". Als weitere charakteristische Eigenschaften Leitls
nannte Mitterlehner dessen integrative Bemühungen etwa in der
Sozialpartnerschaft sowie dessen Marketing-technische Kompetenz, wenn
es gelte, auch komplizierte Sachverhalte in einem Satz auf den Punkt
zu bringen. "Geht's der Wirtschaft gut, geht's uns allen gut" sei
mittlerweile ein geflügeltes Wort.

All das sei auch "unverzichtbar, um das zu meistern, was kommt und
das anders sein wird, als es bisher war", so der Wirtschaftsminister
im Hinblick auf die derzeitige Phase der Wirtschaftsturbulenzen:
"Heute geht es nicht um die Fortschreibung dessen, was war, sondern
wir haben es mit dem größten Umbruch seit 60 Jahren zu tun", nannte
der Wirtschaftsminister die demographische Entwicklung, das mangelnde
Wachstum in Europa, die Sicherung von Arbeitsmarkt, Pensions- und
Gesundheitssystem als größte Herausforderungen". Nun gehe es um
integrative Zusammenarbeit, um Verantwortungsbewusstsein, Kreativität
und Nachhaltigkeit bei der Problemlösung.

Der Wohlstand in unserem Land, unterstrich Mitterlehner, sei ganz
wesentlich an Wachstum geknüpft, "aber davon haben wir derzeit zu
wenig". Daher gelte es, nachhaltig für mehr Wachstum zu arbeiten -
"ganz so, wie das die Agenda der WKÖ für die Zeit bis 2015 vorsieht".
Der Wirtschaftsminister warnte aber auch vor allzu einfachen
Rechnungen bei Einsparungen. So seien von rund 15 Milliarden Euro an
Förderungen für die Wirtschaft rund 10 Milliarden gesetzlich oder
vertraglich zugesagt. Hier seien Einsparungen zwar möglich, aber
sicher nicht kurzfristig. Der Rest sei etwa eine arbeitsmarktbezogene
Unternehmensförderung - "und gerade die ist in schwierigen Zeiten wie
diesen wichtig". (JR)

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Österreich
   Mag. Rupert Haberson
   Wirtschaftskammer Österreich
   Stabsabteilung Presse
   Tel.: 05 90 900 4362 
   E-Mail: [email protected]

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