ACR verstärkt Dachmarke für KMU-nahe Innovationsdienstleistungen - BILD
Wien (OTS) -
- ACR startet mit dem Impulsprogramm ACR+ eine Neupositionierung als
Dachmarke für mittelständische Innovationsdienstleistung. Sie
verstärkt ihr Kommunikationszentrum für KMU in wirtschaftsnahen
Forschungs- und Entwicklungsfragen.
- ACR-Partnerinstitute vereinheitlichen Marktauftritt und
Innovationsberatung.
- ACR ist erster Ansprechpartner für innovationswillige KMU und
übernimmt Lotsenfunktion innerhalb des Nationalen Innovationssystems.
- Die Forschungsintensität kleiner und mittlerer Unternehmen ist 2009
trotz Krise gestiegen. Die Anzahl der Förderanträge aus dem
KMU-Bereich ist um 11 Prozent gewachsen.
Die Austrian Cooperative Research ACR kann 2009 auf ein Jahr
stabiler Entwicklung verweisen. Die Einschnitte auf dem Gebiet der
öffentlichen Forschungs- und Innovationsförderung sowie der starke
Rückgang der F&E-Leistungen im industriellen Bereich blieben ohne
große Auswirkungen auf die mittelständischen Innovationsbemühungen,
den Kernbereich der ACR-Aktivitäten. Die gestiegene Anzahl an
Förderanträgen und die starke Nachfrage an Innovationsschecks
unterstreichen den Gesamteindruck unter den ACR-Partnerinstituten,
dass - mit Branchenausnahmen wie der automotiven Industrie - die
mittelständischen Unternehmen den Stellenwert innovativer Entwicklung
für ihre Wettbewerbssituation nützen. Die FFG verzeichnete 2009 einen
Anstieg der Förderanträge aus dem KMU-Bereich um 11 Prozent. "Die
Unternehmen zeigen sich geradezu begierig, frische Informationen zum
Thema Innovationen zu bekommen. Sie wissen, dass Neuerungen ihre
wirtschaftliche Ausgangsposition nachhaltig stärken", ortet Dr.
Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR, großes Interesse an Innovation
und Forschungskooperationen auf Seiten der Unternehmer und
Entscheider.
Vermittlungsfunktion verstärken
Nach Schätzung der ACR sind rund zehn Prozent der 300.000
österreichischen Klein- und Mittelbetriebe operativ im
Innovationsbereich tätig. Der große Rest kämpft mit Vorbehalten, zu
klein oder zu ausgelastet für innovative Projekte zu sein. Diesen
Berührungsängsten steht das Faktum gegenüber, dass praktisch 100
Prozent jener Unternehmen, die über die Förderaktion des
Innovationsschecks erstmals mit ACR-Partnerinstituten
zusammenarbeiten, weitere Projekte in Auftrag geben. "Sobald KMU
praktische Erfahrung mit inner- oder außeruniversitären
Forschungseinrichtungen sammeln, werden sie zu aktiven Mitgliedern
der heimischen F&E-Szene", weiß ACR-Geschäftsführer Johann Jäger.
ACR intensiviert Brückenfunktion
ACR tritt an, die zentrale Brückenfunktion zwischen
mittelständischen Unternehmen und dem nationalen Innovationssystem
auszubauen. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, wurde mit
dem Programm ACR+ eine Strategie entwickelt, die die Rolle der ACR
als Innovationsdienstleister für die Kerngruppe KMU präzisiert. ACR+
ist die Grundlage einer für alle ACR-Institute gültigen, gemeinsamen
Vorgangsweise, in der die Stärken und Alleinstellungsmerkmale des
ACR-Verbundes herausgestrichen werden und die Zusammenarbeit der
Partner deutlich verstärkt wird. Die ACR-Partnerinstitute werden
ihren öffentlichen Auftritt (CD) besser abstimmen sowie
vereinheitlichte Qualitätsstandards einführen. Gleichzeitig werden
zwischen den ACR-Instituten inhaltliche Kooperationen aufgebaut, um
durch Stärkefelder zum Lösungspartner ganzer Branchen zu werden. Das
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ)
unterstützt die ACR in ihren Bestrebungen.
Details des ACR+ Programms
Für die Umsetzung der Zielvorgaben werden genaue Schritte
definiert:
1. Maßnahmen zur Erreichung einer Neupositionierung
- Optimierte ACR-Corporate Identity, gemeinsames Corporate Design
- Einführung von einheitlichen Qualitätsstandards
- Schaffung eines einheitlichen und verbindlichen ACR-Kennzahlensystems
- Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und ACR-Vermarktung
2. Maßnahmen zur Verstärkung der F&E&I-Dienstleistungen
- ACR-Institute verstärken Kooperation und bauen gemeinsam
Stärkefelder auf Das Stärkefeld "Multi-Material-Verbindungen",
bestehend aus den ACR-Instituten Österreichisches Gießerei
Institut (ÖGI), Zentrum für Elektronenmikroskopie (ZFE),
Österreichisches Institut für Chemie und Technik (ofi) sowie der
Schweißtechnischen Versuchsanstalt (SZA), ist lebender Ausdruck
dieser Strategie.
3. Maßnahmen zur Schaffung eines ACR-Steuerungssystems
- Etablierung eines Beirates
- Erfolgsabhängige F&E&I Förderung: Die Partizipation an den öffentlichen Fördermitteln verlangt von den ACR-Mitgliedern die Teilnahme am Impulsprogramm ACR+.
- Evaluierung: 2012 wird evaluiert, ob der 2009 mit der Strategie "ACR+" eingeschlagene Weg einer Neupositionierung greift.
Für den innovativen Mittelstand
Österreichs mittelständische Unternehmen haben im Krisenjahr 2009
unterstrichen, dass auch unter härtesten Bedingungen der Bereich
Innovation, Forschung und Entwicklung in den Planungen einen
steigenden Stellenwert einnimmt. ACR übernimmt dabei die Rolle des
Beraters und Dienstleisters, der sich ausschließlich auf die
Interessen des Mittelstands konzentriert.
Austrian Cooperative Research ACR ist eine gemeinnützige
Vereinigung von 15 außeruniversitären kooperativen
Forschungsinstituten und fungiert als Drehscheibe der
mittelständischen Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Österreich.
Das Betreuungsspektrum reicht von der Vermittlung von KMU-affinen
außer- und inneruniversitären Forschungspartnern über
Förderungshinweise bis zum Aufbau kollektiver Forschungsprojekte. Der
Verbund ist zu 70 Prozent eigenfinanziert. Neben ihrer Funktion als
Anlaufstelle für Unternehmer vertritt die ACR die Interessen der
kooperativen Forschungsinstitute nach außen, gegenüber politischen
Entscheidungsträgern, Interessengruppen und der Öffentlichkeit. Sie
ist das Sprachrohr der mittelständischen Innovationsstrategien in
Politik und Wirtschaft.
Vereinigung der Kooperativen Forschungsinstitute der österreichischen Wirtschaft
Haus der Forschung
Sensengasse 1,
1090 Wien
Ansprechpartner:
Mag. Manuela Jeretic
Tel: +43/1/219 85 73-12
Email: jeretic@acr.at
www.acr.at

















