OTS0017   24. Juni 2010, 09:00

ACR verstärkt Dachmarke für KMU-nahe Innovationsdienstleistungen


ACR verstärkt Dachmarke für KMU-nahe Innovationsdienstleistungen vergrößern

BILD zu OTS - ACR-Präsident DI Martin Leitl

ACR verstärkt Dachmarke für KMU-nahe Innovationsdienstleistungen vergrößern

BILD zu OTS - ACR-Geschäftsführer DI Dr. Johann Jäger


- ACR startet mit dem Impulsprogramm ACR+ eine Neupositionierung als Dachmarke für mittelständische Innovationsdienstleistung. Sie verstärkt ihr Kommunikationszentrum für KMU in wirtschaftsnahen Forschungs- und Entwicklungsfragen.

- ACR-Partnerinstitute vereinheitlichen Marktauftritt und Innovationsberatung.

- ACR ist erster Ansprechpartner für innovationswillige KMU und übernimmt Lotsenfunktion innerhalb des Nationalen Innovationssystems.

- Die Forschungsintensität kleiner und mittlerer Unternehmen ist 2009 trotz Krise gestiegen. Die Anzahl der Förderanträge aus dem KMU-Bereich ist um 11 Prozent gewachsen.

Die Austrian Cooperative Research ACR kann 2009 auf ein Jahr stabiler Entwicklung verweisen. Die Einschnitte auf dem Gebiet der öffentlichen Forschungs- und Innovationsförderung sowie der starke Rückgang der F&E-Leistungen im industriellen Bereich blieben ohne große Auswirkungen auf die mittelständischen Innovationsbemühungen, den Kernbereich der ACR-Aktivitäten. Die gestiegene Anzahl an Förderanträgen und die starke Nachfrage an Innovationsschecks unterstreichen den Gesamteindruck unter den ACR-Partnerinstituten, dass - mit Branchenausnahmen wie der automotiven Industrie - die mittelständischen Unternehmen den Stellenwert innovativer Entwicklung für ihre Wettbewerbssituation nützen. Die FFG verzeichnete 2009 einen Anstieg der Förderanträge aus dem KMU-Bereich um 11 Prozent. "Die Unternehmen zeigen sich geradezu begierig, frische Informationen zum Thema Innovationen zu bekommen. Sie wissen, dass Neuerungen ihre wirtschaftliche Ausgangsposition nachhaltig stärken", ortet Dr. Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR, großes Interesse an Innovation und Forschungskooperationen auf Seiten der Unternehmer und Entscheider.

Vermittlungsfunktion verstärken

Nach Schätzung der ACR sind rund zehn Prozent der 300.000 österreichischen Klein- und Mittelbetriebe operativ im Innovationsbereich tätig. Der große Rest kämpft mit Vorbehalten, zu klein oder zu ausgelastet für innovative Projekte zu sein. Diesen Berührungsängsten steht das Faktum gegenüber, dass praktisch 100 Prozent jener Unternehmen, die über die Förderaktion des Innovationsschecks erstmals mit ACR-Partnerinstituten zusammenarbeiten, weitere Projekte in Auftrag geben. "Sobald KMU praktische Erfahrung mit inner- oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen sammeln, werden sie zu aktiven Mitgliedern der heimischen F&E-Szene", weiß ACR-Geschäftsführer Johann Jäger.

ACR intensiviert Brückenfunktion

ACR tritt an, die zentrale Brückenfunktion zwischen mittelständischen Unternehmen und dem nationalen Innovationssystem auszubauen. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, wurde mit dem Programm ACR+ eine Strategie entwickelt, die die Rolle der ACR als Innovationsdienstleister für die Kerngruppe KMU präzisiert. ACR+ ist die Grundlage einer für alle ACR-Institute gültigen, gemeinsamen Vorgangsweise, in der die Stärken und Alleinstellungsmerkmale des ACR-Verbundes herausgestrichen werden und die Zusammenarbeit der Partner deutlich verstärkt wird. Die ACR-Partnerinstitute werden ihren öffentlichen Auftritt (CD) besser abstimmen sowie vereinheitlichte Qualitätsstandards einführen. Gleichzeitig werden zwischen den ACR-Instituten inhaltliche Kooperationen aufgebaut, um durch Stärkefelder zum Lösungspartner ganzer Branchen zu werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) unterstützt die ACR in ihren Bestrebungen.

Details des ACR+ Programms

Für die Umsetzung der Zielvorgaben werden genaue Schritte definiert:

1. Maßnahmen zur Erreichung einer Neupositionierung

  • Optimierte ACR-Corporate Identity, gemeinsames Corporate Design
  • Einführung von einheitlichen Qualitätsstandards
  • Schaffung eines einheitlichen und verbindlichen ACR-Kennzahlensystems
  • Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit und ACR-Vermarktung

2. Maßnahmen zur Verstärkung der F&E&I-Dienstleistungen

- ACR-Institute verstärken Kooperation und bauen gemeinsam Stärkefelder auf Das Stärkefeld "Multi-Material-Verbindungen", bestehend aus den ACR-Instituten Österreichisches Gießerei Institut (ÖGI), Zentrum für Elektronenmikroskopie (ZFE), Österreichisches Institut für Chemie und Technik (ofi) sowie der Schweißtechnischen Versuchsanstalt (SZA), ist lebender Ausdruck dieser Strategie.

3. Maßnahmen zur Schaffung eines ACR-Steuerungssystems

  • Etablierung eines Beirates
  • Erfolgsabhängige F&E&I Förderung: Die Partizipation an den öffentlichen Fördermitteln verlangt von den ACR-Mitgliedern die Teilnahme am Impulsprogramm ACR+.
  • Evaluierung: 2012 wird evaluiert, ob der 2009 mit der Strategie "ACR+" eingeschlagene Weg einer Neupositionierung greift.

Für den innovativen Mittelstand

Österreichs mittelständische Unternehmen haben im Krisenjahr 2009 unterstrichen, dass auch unter härtesten Bedingungen der Bereich Innovation, Forschung und Entwicklung in den Planungen einen steigenden Stellenwert einnimmt. ACR übernimmt dabei die Rolle des Beraters und Dienstleisters, der sich ausschließlich auf die Interessen des Mittelstands konzentriert.

Austrian Cooperative Research ACR ist eine gemeinnützige Vereinigung von 15 außeruniversitären kooperativen Forschungsinstituten und fungiert als Drehscheibe der mittelständischen Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Österreich. Das Betreuungsspektrum reicht von der Vermittlung von KMU-affinen außer- und inneruniversitären Forschungspartnern über Förderungshinweise bis zum Aufbau kollektiver Forschungsprojekte. Der Verbund ist zu 70 Prozent eigenfinanziert. Neben ihrer Funktion als Anlaufstelle für Unternehmer vertritt die ACR die Interessen der kooperativen Forschungsinstitute nach außen, gegenüber politischen Entscheidungsträgern, Interessengruppen und der Öffentlichkeit. Sie ist das Sprachrohr der mittelständischen Innovationsstrategien in Politik und Wirtschaft.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0017 2010-06-24 09:00 240900 Jun 10 NEF0002 0720



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