• 22.06.2010, 14:17:05
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Beatrix Karl: Zusammenarbeit USA-Österreich in Wissenschaft und Forschung bringt wertvollen Mehrwert

Wissenschafts- und Forschungsministerin hielt Vortrag auf Einladung der amerikanischen Handelskammer

Wien (OTS) - "Die gute Zusammenarbeit zwischen den USA und
Österreich im Bereich Wissenschaft und Forschung bringt für beide
Seiten einen wertvollen Mehrwert. Diesen gilt es, gezielt zu
stärken", so Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix
Karl. In ihrem Vortrag zum Thema "Wissenschaft und Forschung -
erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den USA und Österreich" vor der
amerikanischen Handelskammer dankte die Ministerin der amerikanischen
Handelskammer für deren vielfältiges Engagement und gratulierte zum
50jährigen Bestehen.

In den USA sind derzeit rund 100.000 Forscherinnen und Forscher aus
Europa, davon rund 3.000 aus Österreich. Das Netzwerk ASCINA
(Netzwerk Österreichischer Wissenschafter/innen in Nordamerika)
umfasst rund 900 Forscherinnen und Forscher. Zu den österreichischen
Spitzenwissenschafter/innen in den USA zählen u.a. Martin Nowak
(Harvard), Angelika Amon (MIT), Peter Palese (Mount Sinai) und
Friedrich Prinz (Stanford). Als weiteres Beispiel nannte die
Ministerin Norbert Bischofberger, Mitbegründer von Gilead (haben u.a.
"Tamiflu" entwickelt). Die Ministerin unterstrich in ihrer Rede auch
den hohen Stellenwert der Mobilität unter Studierenden und
Forschenden. Dazu habe auch das "Fulbright-Programm" einen wichtigen
Beitrag geleistet.

"Wissenschaft und Forschung sind wichtige Motoren für den Wohlstand",
so die Ministerin weiter. Österreich habe die Rahmenbedingungen in
der Forschungsförderung stark ausgebaut. "Die öffentliche Hand
finanzierte 2007 10,3 Prozent der gesamten Forschung und Entwicklung
in Unternehmen und nimmt innerhalb vergleichbarer OECD-Länder damit
einen Spitzenplatz ein", sagte Beatrix Karl. Diese Rahmenbedingungen
müssen laufend evaluiert und verbessert werden, um im internationalen
Wettbewerb um die besten Standorte und die besten Köpfe mithalten zu
können. Hier sei auch die FTI-Strategie der Bundesregierung, die
derzeit gerade ausgearbeitet wird, von großer Bedeutung.

Um den Standort Österreich weiter auszubauen sei es auch wichtig,
sich an gelungenen Modellen in anderen Ländern zu orientieren. Als
Beispiel nannte die Ministerin die Berufungspolitik. Wenn eine
Top-Wissenschafterin, ein Top-Wissenschafter nach Österreich berufen
werde - was passiert mit der Familie, wie sieht es mit sozialen und
wirtschaftlichen Fragen aus? Diese Fragen seien an US-Hochschulen
seit langem ein Thema "und auch bei uns wächst das Verständnis". Als
vorbildlich nannte die Ministerin diesbezüglich die Universitäten
Wien und Innsbruck.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

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