- 22.06.2010, 09:38:49
- /
- OTS0041 OTW0041
Beatrix Karl: IST Austria stärkt Leuchtkraft der heimischen Forschung weltweit
Wissenschafts- und Forschungsministerin bei "Science-Industry Talks" am IST Austria - Kooperationen unerlässlich
Wien (OTS) - "Das IST Austria ist eine wichtige Ergänzung zu den
bereits bestehenden exzellenten Forschungszweigen - es soll nicht
stattdessen, sondern ergänzend die Leuchtkraft der österreichischen
Forschung weltweit stärken", so Wissenschafts- und
Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl gestern Abend im Rahmen des
ersten "Science-Industry Talks", einer gemeinsamen Initiative des IST
Austria und der Industriellenvereinigung. In ihrer Rede in der
Raiffeisen Lecture Hall am Campus in Klosterneuburg betonte die
Ministerin, dass das IST Austria einen wichtigen Beitrag leiste, um
die Bevölkerung der Region aber auch interessierte Menschen aus Wien
und Umgebung für Wissenschaft und Forschung zu begeistern.
Beatrix Karl verwies auf den sehr erfolgreichen Start des IST
Austria: mit 31. Mai sind elf Professoren, darunter auch eine
Assistant Professorin, sowie sieben PhD Studierende und zehn Post
Docs angestellt. Auch der wissenschaftliche Kontakt mit der Community
funktioniere, nannte die Ministerin als Beispiel etwa den ERC
Advanced Grant für Nick Barton. "Wenn das IST Austria erfolgreich
ist, erhöht dies auch die wissenschaftliche Attraktivität für
Universitäten und andere Forschungseinrichtungen in Österreich", ist
Karl überzeugt.
Österreich könne auf einige Einrichtungen verweisen, die sich im
Bereich der außeruniversitären, wissenschaftlichen Exzellenz
betätigen, so die Ministerin weiter. So habe etwa die
Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit dem Institut für
Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI), dem Institut für
Molekulare Biotechnologie (IMBA), oder dem Institut für Demografie
des diesjährigen Wittgenstein-Preisträgers Wolfgang Lutz weltweit
führende Einrichtungen. "Dennoch wird die Forschungslandschaft auch
durch das best practice Modell IST Austria nachhaltig geprägt", sagte
Karl.
Dafür seien auch Kooperationen "unerlässlich": So startete im
Sommersemester 2010 eine gemeinsame Lehrveranstaltung aus dem Bereich
Informatik mit der TU Wien. Weiters organisieren
Computerwissenschafter der TU Wien und des IST Austria ein
gemeinsames Computer Science Seminar. "Gelebte Kooperation ist die
Basis für gute Integration in die heimische Forschungslandschaft. Da
ist das IST Austria auf dem besten Weg", bekräftigte die Ministerin.
Auch die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie sei zentral.
"Beides ist wichtig: Exzellenz in der erkenntnisorientierten
Grundlagenforschung und Forschung in der Industrie, oftmals auch in
starker Kooperation mit den Universitäten", verwies die Ministerin
auf Christian-Doppler-Labors und COMET. "Wir brauchen die exzellente
Grundlagenforschung als Basis für exzellente anwendungsorientierte
Forschung - gerade auch in Zeiten knapper Budgets dürfen wir das eine
nicht gegen das andere ausspielen", so Karl. Umso mehr begrüße sie,
dass die Industriellenvereinigung und das IST Austria mit der neuen
Initiative ein gemeinsames Zeichen setzen.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto:[email protected] www.bmwf.gv.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MWF






