• 18.06.2010, 11:15:32
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Europa-Forum Wachau findet heuer zum 15. Mal statt

1995 von LH Pröll und Vizekanzler a. D. Mock begründet

St. Pölten (OTS/NLK) - 1995 von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
und dem damaligen Außenminister Dr. Alois Mock begründet, findet das
Europa-Forum Wachau auf dem Göttweiger Berg heuer zum 15. Mal statt.
Anlässlich dieses Jubiläums zogen am heutigen Freitag, 18. Juni,
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Außenminister Michael Spindelegger
und Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner, Präsidentin des
Europa-Forums Wachau, im Rahmen einer Pressekonferenz Bilanz.

"Einer der Beweggründe für diese Diskussionsplattform war die
Begründung einer niederösterreichischen Landesaußenpolitik, weil wir
damals verspürt haben, dass die kommenden Jahre und Jahrzehnte
außenpolitisch sehr wichtig werden", blickte Landeshauptmann Pröll
zurück. Der Landeshauptmann: "In diesen 15 Jahren ist das
Europa-Forum Wachau eine fixe europäische Diskussionsform geworden."

Die europäische Dimension habe für das Bundesland Niederösterreich
sehr viel Positives gebracht, bilanzierte Pröll. So sei seit 1995 die
niederösterreichische Wirtschaftsleistung um 58 Prozent gestiegen,
das verfügbare Einkommen der Haushalte sei um 50 Prozent gewachsen,
die Betriebsneugründungen seit 1995 sogar um 62 Prozent. Für
Niederösterreich sei von Anfang an klar gewesen, dass kein Schilling
bzw. Euro in Brüssel liegen bleiben dürfe: "Niederösterreich ist ein
Netto-Gewinner." Als herausragende Beispiele nannte Pröll etwa die
Therme Laa, das Loisium in Langenlois oder das Moorheilbad Harbach.

Man habe das Europa-Forum Wachau auch immer dazu genutzt, Kontakte
zu knüpfen, so der Landeshauptmann weiter: "So ist Niederösterreich
auch zur Drehscheibe geworden im Zusammenhang mit der
Regionalförderkulisse ab dem Jahr 2014." Mittlerweile 47 Regionen
haben sich dabei zusammengefunden, um für die Sicherstellung der
Fördermittel ab 2014 zu arbeiten. Anfang Oktober werde in Brüssel ein
entsprechendes Positionspapier überreicht, so Pröll.

"Nach 15 Jahren können wir sagen: Das Europa-Forum Wachau ist in
erster Linie ein Zukunftsforum und eine Plattform der Begegnung mit
vielen besonderen Gästen", stellte Außenminister Michael Spindelegger
im Zuge der Pressekonferenz fest. Das vor 15 Jahren aus der Taufe
gehobene Europa-Forum Wachau sei "eine Trademark für
Niederösterreich" geworden, betonte Spindelegger, der sich seitens
des Außenministeriums auch für die Zusammenarbeit mit dem Bundesland
Niederösterreich bedankte.

"Es ging uns immer um die Regionen Europas", sagte Landesrätin
Mikl-Leitner, "denn gerade die Regionen sind es, die am schnellsten
und flexibelsten agieren können und das schafft regionale Identität
und Vielfalt in Europa". Das Europa-Forum sei zu einer
unverzichtbaren Plattform geworden, um auf die Wichtigkeit der
Regionen hinzuweisen: "Das Europa-Forum in Göttweig ist zu einem
fixen Bestandteil im politischen Leben Europas geworden."

Das diesjährige Europa-Forum Wachau findet am 26. und 27. Juni im
Stift Göttweig statt. Das zentrale Thema der diesjährigen Beratungen
lautet "Der Donauraum im neuen Europa - Chancen und
Herausforderungen".

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12172
www.noe.gv.at/nlk

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