- 16.06.2010, 10:34:39
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BZÖ-Hagen: Feinstaub trägt kein Mascherl!
Bilaterale Abkommen als Schutz vor Immissionen aus dem Ausland
Wien (OTS) - "Selbstverständlich muss die Politik auch für saubere
Luft in unserem Land sorgen - aber mit Maß und Hirn!", kommentiert
BZÖ-Verkehrssprecher Abg. Christoph Hagen das neue
Immissionsschutzgesetz-Luft. Umweltzonen, um einfach den privaten
Verkehr einzudämmen, seien der falsche Ansatz. Gerade Feinstaub werde
vom Entstehungsort oft über viele Kilometer verfrachtet - "Feinstaub
hat kein Mascherl!", so Hagen. Sinnvoll seien nur flächendeckende
bundesweite und auch grenzüberschreitende Maßnahmen.
Der möglichst sparsame Einsatz von Streusplitt ist für den
BZÖ-Verkehrssprecher eine einfache ad-hoc-Maßnahme gegen die
Feinstaubbelastung. Den ständig getrommelten Auswirkungen des
Autoverkehrs auf die Feinstaubbelastung hält Hagen entgegen, dass
etwa am Tag des City-Marathons in Wien, bei dem die Innenstadt und
viele wichtige Straßen über Stunden gesperrt waren, keine
signifikante Änderung der Schadstoffbelastung gemessen wurde.
"Es ist einfach, wieder einmal die Autofahrer als Sündenböcke
verantwortlich zu machen. Was aber ist mit der Industrie als
Verursacher?", fragt Hagen. Er erinnert, dass etwa im Großraum Wien
die Schadstoffbelastung auch durch Immissionen aus Tschechien
entsteht. "Da hilft es nichts, in Wien das Autofahren zu verbieten.
Nachhaltig helfen nur bilaterale Abkommen statt billiger
Vorwahl-Populismus", erklärt der BZÖ-Verkehrssprecher.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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