• 15.06.2010, 11:30:06
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Häupl/Mailath: Probleme der Universitäten ernst nehmen

Aktives Handeln notwendig, um negative Entwicklung zu verhindern

Wien (OTS) - Gestern, Montag, trafen Wiens Bürgermeister Michael
Häupl und Wissenschaftsstadtrat Andreas Mailath-Pokorny mit den
RektorInnen aller Wiener Universitäten, Privatuniversitäten und
Fachhochschulen zusammen, um über die aktuelle Lage des
Hochschulsektors in Wien zu diskutieren.

Thema der offenen und konstruktiven Diskussion war vor allem die
mangelhafte Finanzierung der Universitäten: "Wenn jetzt an der
Bildung gespart wird, steht die nächste Generation ohne
Zukunftschancen da. Die Stadt ist in dieser unerfreulichen Diskussion
eine verlässliche Bündnispartnerin der Universitäten. Gerade in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir gegenläufig investieren,
und dafür werden wir uns gemeinsam mit Universitäten,
Privatuniversitäten und Fachhochschulen stark machen", bekräftigte
Bürgermeister Häupl im Gespräch.

Auch Wissenschaftsstadtrat Mailath-Pokorny zeigte ein offenes Ohr
für die virulenten Probleme der Hochschulen: "Jetzt ist es wichtig,
gemeinsam zu agieren und Problembewusstsein für die Lage der
Universitäten zu schaffen. Bildung ist das wertvollste Gut in einer
Gesellschaft, in das wir entsprechend investieren müssen. Wenn
Deutschland es mitten in der Wirtschaftskrise schafft, ein
milliardenschweres Bildungs- und Forschungspaket zu schnüren, muss in
Österreich ähnliches möglich sein."

"Wir müssen den Wissenschaftsstandort Wien aufwerten, um den
Wohlstand langfristig zu sichern. Wir sehen, dass die Lage ernst ist,
und wir werden die Universitäten in ihren Bestrebungen für eine
Verbesserung der Situation unterstützen, wo wir nur können", so der
Bürgermeister weiter.

Die Treffen zwischen den Rektoren der Universitäten und den
verantwortlichen StadtpolitikerInnen finden in regelmäßigen Abständen
statt, gestern waren erstmals auch die RektorInnen der
Privatuniversitäten und Fachhochschulen dazu eingeladen. Diese Form
des Dialogs wird auch in Zukunft fortgesetzt.

Für den Inhalt verantwortlich: Martin Ritzmaier/Jakob Scholz

Rückfragehinweis:

Martin Ritzmaier
   Mediensprecher Bgm. Dr. Michael Häupl
   Telefon: 01 4000-81855
   Mobil: 0664 1177 828
   E-Mail: [email protected]
   
   Jakob Scholz
   Mediensprecher StR. Dr. Andreas Mailath-Pokorny
   Tel.: 01 4000-81192
   mailto:[email protected]

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