• 15.06.2010, 11:28:46
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Reminder: Pressekonferenz "Bipolare Erkrankung: Der lange Weg zur richtigen Therapie"

Wien (OTS) - Die Österreichische Gesellschaft für
Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie (ÖGPB) lädt zur
Pressekonferenz am Freitag, 18. Juni 2010, 09.30 Uhr, MUMOK Lounge,
Museumsplatz 1, 1070 Wien

Grandiose kreative Höhenflüge, ruinöse Hyperaktivität und
Selbstüberschätzung, Depression, Verzweiflung und Selbstmord - all
dies sind Facetten ein und derselben Erkrankung: Obwohl die Bipolare
Störung, früher "manische-depressive Erkrankung" genannt, zu den
häufigsten psychiatrischen Erkrankungen Mitteleuropas zählt
(Österreich: rund 400.000 Betroffene), ist sie in der Öffentlichkeit
noch immer weitgehend unbekannt. Die Betroffenen schaffen es zumeist
nicht, ihr Leben auf dieser "Hochschaubahn der Gefühle" ohne Hilfe
von außen in den Griff zu bekommen. Die Auswirkungen auf Alltag,
Beruf und Beziehungen können fatal sein: existenzbedrohendes
Verhalten, soziale Isolation bis hin zum Suizid sind die möglichen
Folgen.

Die Bipolare Störung ist (noch) nicht heilbar. Doch je früher die
Krankheit richtig diagnostiziert und behandelt wird, umso besser kann
ihr Verlauf beeinflusst werden. Viele Maßnahmen - allen voran die
richtige Medikation - können den Betroffenen zu innerer
Ausgeglichenheit und Stabilität verhelfen. Doch leider dauert es
mitunter Jahre, bis die Erkrankung richtig diagnostiziert und
behandelt wird.

Anlässlich des XVI. Updates in Psychiatrie 2010, das vom von
17.06.2010 bis 18.06.2010 unter dem Vorsitz von O. Univ.-Prof. Dr.
DDr. h.c. Siegfried Kasper stattfindet, erörtern ExpertInnen im
Rahmen einer Pressekonferenz die Gründe für den oft "langen Weg zur
richtigen Therapie", informieren über die Besonderheiten der
Erkrankung und die neuesten Therapieoptionen.

Die ReferentInnen und ihre Themen

Prim. Univ.-Prof. Dr. Harald Schubert
Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Innsbruck
Begrüßung, Einführung und Moderation

O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Siegfried Kasper
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Wien
"Bipolare Störung: Krankheit mit vielen Gesichtern"

Prim.a Dr.in Susanne Lentner
Anton-Proksch-Institut SKH für Alkohol-, Medikamenten- und
Drogenabängige, Wien Kalksburg
"Suchterkrankung als Komorbidität bei bipolaren Störungen"

Ao. Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann
Universitätsklinik Graz für Psychiatrie
"Die medikamentöse Therapie der Bipolaren Erkrankung - letztendlich
eine Erfolgsgeschichte"

Mit freundlicher Unterstützung von AstraZeneca Österreich GmbH

Rückfragehinweis:
Anmeldung und Rückfragen zur Pressekonferenz:
Barbara Urban, Tel.: 0664/41 69 4 59,
E-Mail: [email protected]
Mag. Harald Schenk, Tel.: 0664/1607599,
E-Mail: [email protected]

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