• 15.06.2010, 08:00:18
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EVN-Chef Hofer: "Lutz Claassen war sehr eigen"

Wien (OTS) - Der Generaldirektor der EVN spricht im Interview mit
INDUSTRIEMAGAZIN über die Ursachen des geplanten Ausstiegs von
Miteigentümer EnBW - und warum dieser nur "konsequent" sei.
Ausserdem: Was der EVN-General von den bizarren
Re-Verstaatlichungsplänen in Bulgarien hält.

In den nächsten Wochen dürfte sich der deutsche Energiekonzern
EnBW von seinen Anteilen an der EVN trennen. Nach Jahren ziemlich
angespannter Verhältnisse zwischen den Eigentümern kommt der Rückzug
auch für das Management nicht überraschend. Im Interview mit
INDUSTRIEMAGAZIN rechnet EVN-Chef Burkhard Hofer mit der EnBW ab.
"Die EnBW gehört zu den Unternehmen, die ihren Führungsanspruch
bekräftigen und ihre Beteiligungen voll konsolidieren wollen. Da das
mit der EVN und dem Land Niederösterreich als größtem Einzelaktionär
nicht möglich ist, plant sie nun konsequenterweise den Ausstieg" sagt
Hofer. Der Grund für Spannungen dürfte aber nicht nur am
Machtanspruch der EnBW gelegen sein: "Das lag sicherlich auch an den
Personen. EnBW-Chef Utz Claassen, der dem Unternehmen bis 2007
vorstand, war sehr eigen" sagt Hofer. Dabei hätte es zwischen den
Unternehmen viele Anknüpfungspunkte gegeben - und zwar im Energie-
als auch im Umweltgeschäft: "Eine Einladung zu einer Zusammenarbeit
haben wir von der EnBW damals aber nie erhalten". Aber Hofer
bekräftigt auch: "Zum jetzigen EnBW-Chef haben wir ein sehr positives
und konstruktives Gesprächsklima."

Das gesamte Interview können Sie unter
http://www.industriemagazin.net/link/EVN_EnBW_Hofer lesen.

Rückfragehinweis:
IM Redaktion
Rudolf Loidl
Tel.: 01/585 9000 99
www.industriemagazin.at

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